Nö: Hochwasser – Bagger muss in Weistrach Straße aufreißen
Weistrach (Nö): Durch die weiterhin starken Regenfälle trat der Weistracherbach am 2. Juni 2013 erneut über die Ufer. Diese mal stieg der Pegel noch Höher als am Vormittag an.

Während der Damm permanent beobachtet wurde, wurde ein Wohnhaus Nähe Putzkreuzung mit Sandsäcken und Schallplatten vom Wasser geschützt. Auf der anderen Straßenseite wurde ein Lager mit Elektroequipment geräumt. Weiters drohte das Wasser die Bundesstraße 122 zu überfluten.
Die Lage spitzte sich im Bereich Glaserei Keferböck zu, dass Wasser stieg stätig an und drohte über den Damm zu laufen und das Ortszentrum wie auch Häuser und Unternehmen zu fluten. Zeitgleich zu den vielen Einsätzen wurden Erkundungsfahrten durchgeführt und die Straßen Richtung Hader, Hartlmühl und Bachleitner gesperrt. Im Altstoffsammelzentrum schwamm eine Blechtonne auf und blieb im Grünschnitthaufen hängen.

Nach einer Lagebesprechung mit Bürgermeister Erwin Pittersberger entschloss man sich, die Straße hinter der Firma Mazda Bachleitner mit einem Bagger aufzureissen. Nach dieser getroffenen Maßnahme konnte eine eindeutige Entspannung im Gebiet Keferböck festgestellt werden. Das umgeleitete Wasser floss in eine große Wiese und bedrohte daher keine Häuser. Nebenbei wurde ein Baum entfernt der aufgrund der Wassermassen unterspült wurde und auf die Straße stürzte.
Die FF Weistrach konnte bereits rund 20 Einsätze abarbeiten. Es stehen rund 25 Mann seit 05:52 Uhr im Dauereinsatz. Die FF Goldberg stand ebenfalls in Weistrach im Einsatz um Keller auszupumpen.
Nach 13 Stunden Hochwassereinsatz rückte die FF Weistrach mit 25 Mann und 3 Fahrzeugen ins Feuerwehrhaus ein, um die völlig nasse Einsatzkleidung zu trocknen.
