Brand

Deutschland: Brennende Person im Unterholz in Ratingen

Ratingen (Deutschland): Am Mittwochabend, 5. Juni 2013, gegen 20:00 Uhr alarmierte die Leitstelle Mettmann die Berufsfeuerwehr der Stadt Ratingen sowie den Rettungsdienst mit Notarzt zu einem außergewöhnlichen Einsatz an der Kalkumer Straße.

In einem angrenzenden Waldweg war ein Jogger auf die Hilferufe einer Person aufmerksam geworden, die sich im Unterholz aufhielt, aus dem gleichzeitig Flammen aufstiegen. Während er der Person zu Hilfe kam, alarmierte ein Radfahrer den Rettungsdienst. Dieser fand bei Eintreffen an der Einsatzstelle eine erheblich verbrannte Person auf dem Waldboden liegend vor, deren Verletzungen weit aus schlimmer gewesen wären, hätte der Jogger nicht so ein mutiges und selbstlosen Verhalten an den Tag gelegt. Die Flammen der
fast vollständig brennenden Person wurden von Ihm mit eigenen Kleidungsstücken sowie durch Wälzen auf dem Boden erstickt.

Sofort leitete der Rettungsdienst lebensrettende Sofortmaßnahmen ein, zeitgleich löschten weitere Einsatzkräfte ca. 1 m² brennendes Unterholz ab. Auf Grund der schwere der Verletzungen, kam für eine Weiterbehandlung des Patienten nur eine Spezialklinik in Frage, für den Transport wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Der eintreffende Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ übernahm den Transport zum „Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil“ in Bochum. Die Identität des Schwerverletzten konnte bis zum Einsatzende noch nicht ermittelt werden, der sich vermutlich in selbstmörderischer Absicht mit Brandbeschleunigern übergossen und angezündet hatte. Nach Abschluss aller Maßnahmen beendete die Feuerwehr Ratingen, die mit 15 Kräften vor Ort war, gegen 21:45 ihren Einsatz.

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