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Stmk: Dreifache „Zeugnisverteilung“ bei der Grazer Berufsfeuerwehr

Graz (Stmk): In Analogie zum aktuellen Schulschluss gab es nun auch bei der Berufsfeuerwehr Graz drei Mal eine Zeugnisverteilung inklusive „weißer Fahne“.

Die Stadt Graz legt größten Wert darauf, über ausgezeichnet ausgebildete Berufsfeuerwehrleute zu verfügen. Das ist die Voraussetzung dafür, um im Einsatz in kürzester Zeit auf den umfangreichen Tätigkeitsbereich bestens vorbereitet zu sein.

14 neue Berufsfeuerwehrmänner
Anfang Februar dieses Jahres begann für 14 junge Männer die Grundausbildung zum Berufsfeuerwehrmann, nachdem sie im vergangenen Jahr die sehr anspruchsvolle Aufnahmeprüfung bestanden hatten. Die Ausbildung fand auf der Wache Süd durch langjährige im Branddienst tätige Berufsfeuerwehrleute statt. Alle Kandidaten beendeten die Ausbildung mit der Feuerwehrmann- und Maschinisten-Prüfung, die Ende Juni stattfand. Die jungen Feuerwehrmänner wurden daraufhin auf die drei Wachen der BF Graz aufgeteilt und rücken bereits bei den Einsätzen mit aus.

14 Feuerwehrmänner absolvierten Chargenschule
Die neunmonatige Ausbildung, die neben dem Normaldienstbetrieb auf der Wache Süd von Offizieren und einsatzerfahrenen Feuerwehrmännern durchgeführt wurde, dauerte neun Monate und wurde im Juni mit einer Prüfung abgeschlossen. 14 Feuerwehrmänner mit einer Mindestdienstzeit von 10 Jahren konnten sich zu dieser Zusatzausbildung anmelden, um nach erfolgreich abgelegter Prüfung Führungsaufgaben – z.B. Verwendung als Gruppenkommandant – wahrzunehmen und damit die Voraussetzung zu schaffen, sich um einen höherwertigen Dienstposten bewerben zu können. Alle Teilnehmer schafften die anspruchsvolle Prüfung, die aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil bestand.

15 neue Höhenretter
Am 3. Juli 2013 absolvierten 15 Mann der BF Graz in einer theoretischen und praktischen Prüfung am Grazer Schloßberg erfolgreich ihren Ausbildungslehrgang zum Höhenretter, einer Spezialeinheit innerhalb der Grazer Berufsfeuerwehr. Die theoretische und praktische Intensivausbildung dauerte vier Monate. Die BF Graz war im Jahr 2000 die erste Feuerwehr in Österreich, die eine Höhenrettung als eigene Einheit innerhalb einer Feuerwehr aufgestellt hat. Die Höhenrettung – „die Cobra der Feuerwehr“ – kommt dann zum Einsatz, wenn bei Rettungsaktionen kein Hubrettungsgerät mehr einsetzbar ist (z. B. Befreiung von Personen und Tieren aus Zwangslagen in Höhen und Tiefen, Entfernung gefährdender Baumteile, Bergung von Gütern usw.). Die Höhenrettung absolviert auf diesem Gebiet viele Einsätze pro Jahr. Insgesamt besteht die Spezialeinheit „HÖRG Graz“ nunmehr aus 24 gut ausgebildeten Feuerwehrleuten.

„Ausbildung der Mannschaft ist der kritische Erfolgsfaktor für die Feuerwehr. Ich bin stolz darauf, dass alle Prüfungskandidaten mit sehr guten Leistungen bestanden haben“, so Günter Fürntratt, Abteilungsleiter-Stv. der Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehr.

http://www.feuerwehr.graz.at

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