Nö: Großschadensübung auf der Weinviertler Schnellstraße S3
Hollabrunn (Nö): 19. Oktober 2013 – „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ mit diesem Meldebild wurden die Feuerwehren der Stadt Hollabrunn und Göllersdorf auf die S3 – Weinviertler Schnellstraße Rifb. Wien zwischen ASt Hollabrunn Süd und ASt Großstelzendorf alarmiert.
Diese Alarmierung war die Ausgangslage der Großschadensübung 2013 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hollabrunn. Bereits im Februar 2013 wurde durch Feuerwehrkommandant HBI Christian Holzer eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung einer Großschadensübung mit mehreren zu rettenden Personen installiert.

Unter dem Vorsitz unseres Ausbildungsleiters BM Gerhard Niedermayer, sowie LM Reinhard Oswald; V Siegfried Stadler und LM Bruno Stadler wurde ein groß angelegtes Schadenereignis auf der S3 der Weinviertler Schnellstraße ausgearbeitet.

Bereits während der Erkundung wurde das Ausmaß des Großschadensereignisses sichtbar. Durch den Einsatzleiter wurde umgehend Maßnahmen gesetzt:
-) Alarmierung weiterer Feuerwehren mit Hydraulischen Rettungsgeräten
-) Alarmierung weiterer eigener Kräfte
-) Bildung eines Bereitstellungsraumes für die Einsatzleitung und nachrückender Einsatzfahrzeuge
-) Strukturierung von Einsatzabschnitten
Die nach und nach anrückenden Feuerwehren wurden aus dem Bereitstellungsraum zu einem der drei Bereichseinsatzleiter zugewiesen.

„Teamwork und perfekt geschulte Handgriffe“ so schildert Einsatzleiter Einsatzleiter HBI Christian Holzer die vorhandenen Grundlagen für diese Großschadensübung und das erreichte Ziel dieses umfangreichen Ausbildungsabschlusses.

Nachdem die Rettung aller 20 eingeklemmten Personen, sowie die Bergung der fiktiv verstorbenen Personen abgeschlossen war, fand eine Lagebesprechung zwischen dem Einsatzleiter und den drei Bereichsleitern statt.
In weiterer Folge wurden alle Maßnahmen zum Freimachen des internationalen Verkehrsweges besprochen und zusätzlich ein vierter Bereichsleiter (Staubereich vor der Schadenstelle) installiert. Sturkturiert und koordiniert wurde begonnen die Massenkarambolage aufzulösen und die Straße wieder für den Verkehr frei zu bekommen.

An der Übung beteiligten sich:
96 Feuerwehrmitglieder
22 Feuerwehreinsatzfahrzeuge
8 Hydraulische Rettungsgeräte
12 verunfallte Pkw
24 zu rettende Personen
35 Statisten im Staubereich
