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Sbg: Mitgliederandrang bei Feuerwehren nach Hochwasserkatastrophe 2013

Salzburg: Nach der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 berichten Salzburger Feuerwehren nun im November von regem Zulauf. Dutzende Männer und Frauen melden sich, um mitzuhelfen. Auslöser sind in vielen Fällen persönliche Erlebnisse beim Juni-Hochwasser.

Retten, Bergen, Schützen, Löschen. Das Leid anderer motiviert auffällig viele, sich bei den Feuerwehren zu melden, um zu helfen. In Taxenbach (Pinzgau) zum Beispiel, denn dort hat der Feuerwehreinsatz nach dem Juni-Hochwasser vier Wochen gedauert.

Zwölf neue Feuerwehrleute in Taxenbach
Fast 8.000 freiwillige Einsatzstunden wurden in Taxenbach geleistet und heute hat die Freiwillige Feuerwehr Taxenbach zwölf neue Mitglieder, berichtet Ortsfeuerwehrkommandant Johann Alois Laner: „Ja, aus den freiwilligen Helfern haben sich mehrere gefunden und sofort bereit erklärt, dass sie der Feuerwehr beitreten. Bei uns hat sich das sehr wohl gezeigt, dass die Leute bereit sind für den Nächsten einzutreten.“

81 neue Fehrwehrmitglieder in Salzburg
Weitere Beispiele sind Seekirchen am Wallersee, Obertrum, Straßwalchen (alle Flachgau), Hüttschlag (Pongau), Zell am See, Lofer oder Saalfelden (alle Pinzgau). Im ganzen Bundesland Salzburg haben sich nach dem Hochwasser Anfang Juni 81 neue Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen gemeldet.

Feuerwehr auch für Jugend sehr attraktiv
Für Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter zu diesem Trend: „Feuerwehr heißt Kameradschaft, Geselligkeit und verschiedene Sachen zu erlernen, Streßsituationen zu bewältigen und fachliche Ausbildung. Das alles kann in Notfällen sehr hilfreich sein, aber auch im privaten Situationen Nutzen bringen.“
Aktuell sind 10.077 Aktive bei den 119 Freiwilligen Feuerwehren im Bundesland Salzburg gemeldet. Gesteigertes Interesse am Feuerwehrwesen gibt es auch bei der Feuerwehr-Jugend. Derzeit sind im Bundesland Salzburg 1.002 Jugendliche im Alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren bei der Feuerwehr-Jugend tätig.

ORF Salzburg

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