Bayern: 88-Jährige bei Wohnungsbrand in München schwerst verletzt

Muenchen (Bayern): Durch einen heftigen Brand in ihrer Erdgeschosswohnung wurde in München kurz nach 2 Uhr des 22. November 2013 eine 88 Jahre alte Frau schwer verletzt. Bei Ankunft der Feuerwehr schlugen die Flammen aus den Fenstern bis unter das Dach.
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein umgebautes Objekt, das früher gewerblich genutzt wurde. Heute beinhaltet es drei Wohneinheiten. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden die 88 Jahre alte Dame in ihrer vollkommen verrauchten Wohnung und retteten Sie. Das Feuerwehr-Notarztteam Pasing und der Rettungsdienst versorgten die lebensgefährlich verletzte Dame und brachten sie auf die Intensivstation eines Krankenhauses. Alle weiteren Bewohner des Hauses, ein älteres Ehepaar sowie zwei Frauen und ein Kind, konnten sich selbst retten.


Während des Feuerwehreinsatzes wurden sie durch den Rettungsdienst betreut. Die Wohnung der 88-Jährigen brannte zum großen Teil aus. Auch alle anderen Wohneinheiten wurden durch den Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen. Brandrauch und Rußniederschlag beschädigten sie enorm. Das gesamte Gebäude ist daher unbewohnbar. Die Bewohner kamen bei Bekannten unter. Aufgrund der baulichen Konstruktion war es nötig, dass die Feuerwehr die gesamte Fehlbodendecke der Brandwohnung in langwieriger Arbeit öffnen musste.
Nur so war es möglich, alle Glutnester zu löschen. Auch das Dach wurde aufgrund des Flammenüberschlages geöffnet. Hier waren ebenfalls Nachlöscharbeiten notwendig. Die Schwerverletzte wurde im Schockraum eines Krankenhauses stabilisiert. Noch in der Nacht wurde sie zur Feuerwache 5 in Ramersdorf gebracht. Bis in die Morgenstunden hinein wurde sie aufgrund ihrer Rauchgasvergiftung in der ständig einsatzbereiten Taucherdruckkammer der Berufsfeuerwehr geschleust. Der Schaden an dem Gebäude beträgt nach ersten Schätzungen ca. 150.000 Euro.
