Nö: Neuwahl des Kommandos bei der Jahreshauptversammlung
Johannesberg (Nö): Am 6. Jänner 2014 fand die Jahreshauptversammlung der FF Johannesberg im Gasthaus Köck-Willach in Grabensee statt. Der Feuerwehr gehören mittlerweile 104 Mitglieder, davon 80 Aktive, 14 Reservisten und 10 Jugendfeuerwehrmänner, an.
Als Ehrengäste konnten die Herren Bürgermeister Josef Ecker, Vizebürgermeister Josef Eckl als auch Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Georg Schröder begrüßt werden.
Im Zentrum der Mitgliederversammlung stand anlässlich des angekündigten Rücktritts des Kommandanten Josef Höllmüller die Neuwahl des Kommandos der Feuerwehr Johannesberg. Herr Höllmüller legte sein Amt als Kommandant nach 18 Jahren aus privaten Gründen zurück. Er bedankte sich bei allen Kameraden für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit und versicherte dem neuen Kommando mit Rat und Tat unterstützend zur Seite stehen zu wollen.
Von den Mitgliedern der FF Johannesberg wurde der bisherige Kommandant-Stv und Unterabschnittskommandant Rupert Bauer jun. zum neuen Kommandant gewählt.
Zum neuen Kommandant-Stellvertreter wurde Alexander Pawlik gewählt. Zum Leiter des Verwaltungsdienstes wurde Markus Rauchecker bestellt. Der bisherige Leiter der Verwaltung Josef Noll wurde zum neuen Stellvertreter der Verwaltung und zum Gehilfen des Leiters der Verwaltung wurde Harald Lechner ernannt.
Der neue Kommandant Rupert Bauer jun. ernannte im Anschluss an die Wahl Herrn Josef Höllmüller in besonderer Würdigung seiner 18jährigen Tätigkeit als Feuerwehrkommandant der FF Johannesberg zum Ehrenkommandant. Darüber hinaus ernannte er den seit über 37 Jahren in der Verwaltung tätigen Herrn Josef Noll aufgrund seiner vorbildhaften Tätigkeit als Leiter des Verwaltungsdienstes zum Ehrenoberverwalter.
Herr Höllmüller erhielt darüber hinaus von Herrn Bürgermeister Josef Ecker die Silberne Ehrennadel der Marktgemeinde Asperhofen für seine langjährige Tätigkeit als Kommandant der FF Johannesberg verliehen.
Die verdienten Zugskommandanten Günter Höllmüller und Karl Bauer wurden in ebensolcher Würdigung ihrer Leistungen vom Kommandanten zu „Ehrenhauptbrandmeister“ ernannt. Darüber hinaus wurden die ehemaligen Jugendführer der Jugendfeuerwehr Johannesberg Herr Josef Noll, Herr Anton Rauchecker und Herr Rupert Bauer sen. mit einer Dankesurkunde für ihre langjährige engagierte Tätigkeit als Jugendbetreuer der FF Johannesberg geehrt. Mittlerweile wurden mehr als die Hälfte aller 80 aktiven Feuerwehrmitglieder in Johannesberg von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand überstellt! Kommandant Rupert Bauer sagte zu Recht: „Wer die Jugend hat – hat die Zukunft!“

Das Kommando präsentierte in ihrem Tätigkeitsbericht anschaulich die Leistungen im abgelaufenen Jahr 2013. Die Feuerwehr wurde zu zwei Brandeinsätzen, 19 technischen Einsätzen und zu zwei Brandsicherheitswachen mit insgesamt 350 Einsatzstunden gerufen. Das Ausbildungsteam präsentierte ausführlich und übersichtlich die Aus- und Weiterbildung in der Wehr, sowie die durchgeführten Übungen und Schulungen. Insgesamt wendeten die Kameraden rund 370 Übungsstunden (ohne Wettkampfübungen) im Jahr 2013 auf.
Im Jahr 2013 konnte auch der Neubau des Feuerwehrhauses nach 4jähriger Bauzeit mit der feierlichen Eröffnung im September beendet werden. Die Kameraden wendeten in vier Jahren 15.600 freiwillige Arbeitsstunden für den Neubau auf.
Der Jugendbetreuer Roman Schöbinger und sein Gehilfe Felix Zimmermann stellten die Jugendfeuerwehr der FF Johannesberg mit ihren 10 Jugendfeuerwehrmännern vor. Im abgelaufenen Jahr absolvierten sie bereits zahlreiche Ausbildungsmaßnahmen. Das große Ziel der Gruppe im Jahr 2014 ist die Teilnahme am NÖ Landesjugendlager.
Das Kommando bedankte sich für die großzügigen Spenden der Ehrenmitglieder und Unternehmer sowie für die finanzielle Unterstützung durch die Marktgemeinde Asperhofen zum Neubau des Feuerwehrhauses sowie für die gute Zusammenarbeit mit dem Abschnittsfeuerwehrkommando Neulengbach.
Ein besonderer Dank ging zum Abschluss der Veranstaltung an jeden einzelnen Feuerwehrkameraden und an die Feuerwehrjugend, denn jeder einzelne Feuerwehrkamerad trägt im Laufe eines Jahres seinen ganz persönlichen Beitrag für die gute und vorbildhafte Zusammenarbeit und Kameradschaft in Johannesberg bei.
