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Ktn: Feuerwehr Wolfsberg -> Im Wochentakt im Brandmelder-Fehlalarm-Einsatz

Wolfsberg (Ktn): Über 30 Firmen in Wolfsberg sind per Brandmeldeanlage mit der Feuerwehr verbunden. Für Fehlalarm kann die Gemeinde / Feuerwehr in Kärnten 242 Euro verrechnen.

Genau 293 Mal sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsberg im Vorjahr ausgerückt – zu Brandeinsätzen und technischen Einsätzen. Doch Jahr für Jahr sind dutzende Einsätze nur Fehlalarmen zuzuschreiben. „Laut Gesetz sind wir zum Ausrücken verpflichtet. Auch wenn es heißt, es sei nur ein Fehlalarm, müssen wir hinfahren und uns vergewissern, dass es nicht brennt“, sagt Wolfgang Weißhaupt, Kommandant der Feuerwehr Wolfsberg, und fügt hinzu: „Es ist zwar ein Laster für die Freiwilligkeit, aber wichtiger ist: Brandmelder sind für die Früherkennung gewaltig positiv. Gott sei Dank gibt es bereits viele Anlagen.“

Alleine in Wolfsberg sind über 30 Firmen per Brandmeldeanlage mit der Feuerwehr gekoppelt. So auch das LKH, in dem rund 3000 Rauchgasmelder montiert sind. „Pro Jahr gibt es circa drei, vier Fehlalarme im LKH. Bei 3000 Rauchgasmeldern ist die Relation also minimal“, sagt Weißhaupt. Generell gilt: Je besser die Anlagen gewartet sind, desto weniger fehleranfällig sind sie.

242 Euro pro Fehlalarm
Fehlalarme werden sich nie vermeiden lassen. Oft wird der Alarm durch technische Störungen oder andere Einflüsse ausgelöst: beispielsweise durch das Starten eines Motors. „Es kann auch eine Mücke, die die Lichtschranke im Brandmelder blockiert, einen Alarm auslösen“, spricht Weißhaupt aus Erfahrung: „Wo Elektronik im Spiel ist, werden immer Fehler vorkommen.“ Die Gemeinde kann übrigens als Erhalter der Feuerwehr bei Fehlalarmen eine Gebühr von 242 Euro vorschreiben.

Obwohl seit Sommer des Vorjahres auch private Wohnräume laut Gesetz mit Brandmeldern ausgestattet sein müssen, hält sich die Zahl „privater“ Fehlalarme laut Weißhaupt in Grenzen: „Wenn in Wohnungen ein Brandmelder losgeht, schlagen meist die Nachbarn Alarm. Rauchmelder haben schon vielen das Leben gerettet.“

Kleine Zeitung

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