Brand

Deutschland: 45-jährige Person und Katze aus verrauchter Wohnung gerettet

Herdecke (Deutschland): Ein Rauchmelder hat vermutlich am Freitag, 28. März 2014, einem Bewohner in Herdecke das Leben gerettet. Nachbarn waren gegen 22:36 Uhr auf das laute Piepen im 1. Obergeschoss aufmerksam geworden und alarmierten richtigerweise die Feuerwehr über den Notruf.

Diese traf kurz darauf zusammen mit der Polizei an der Einsatzstelle ein. Einsatzleiter Bernd Elberfeld ließ sofort die Menschenrettung einleiten, als er Hinweise bekam, dass sich noch eine Person in der Wohnung aufhalten sollte.

Die Tür wurde aufgebrochen und ein Trupp unter Atemschutz ging zur Menschenrettung in die verrauchte Wohnung. Dort konnte eine männliche 45- jährige Person schlafend vorgefunden werden. Diese wurde durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet und dem bereit stehenden Rettungsdienst übergeben. Nach ambulanter Behandlung durch den Notarzt konnte der Mann wieder entlassen werden.

Der Feuerwehrtrupp ging erneut in die verrauchte Wohnung und rettete noch eine Katze aus der Wohnung. Um eine weitere Rauchausbreitung auf den Treppenraum zu vermeiden, wurde ein mobiler Rauchverschluss gesetzt. Schnell war auch die Ursache klar: Auf dem eingeschaltetem Herd war Essen angebrannt, was zu der Rauchentwicklung in der Wohnung geführt hatte.

Anschließend wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Die Wohnung ist weiterhin bewohnbar. „Dieser Einsatz zeigt wieder einmal die Notwendigkeit von Rauchmeldern auf. Hier wurde heute vermutlich ein Menschenleben durch die frühe Branderkennung gerettet“, so der stellv. Leiter der Feuerwehr Bernd Elberfeld. Ein ehrenamtlicher Löschzug der Feuerwehr war etwa 90 Minuten im Einsatz.

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