Schweiz: Drei Todesopfer bei Bauernhofbrand in Uebeschi
Uebeschi (Schweiz): In der Nacht auf Donnerstag, 3. April 2014, ist in einem Bauernhaus in Uebeschi ein Brand ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauern an. Drei Personen werden vermisst.
Update:: 18.45 Uhr
In einem Bauernhaus in Uebeschi hat sich in der Nacht auf Donnerstag ein Brand ereignet. Die Meldung über das Feuer ging kurz vor 03.00 Uhr ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Die Löscharbeiten sind per 9.00 Uhr noch im Gange. Drei Personen werden vermisst. Ob sie sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus befunden haben, ist Gegenstand von Abklärungen. Ebenfalls noch unbekannt ist die Ursache des Feuers.
Der Brand führt zu Behinderungen im Straßenverkehr. Die Straße zwischen Thierachern und Uebeschi ist voraussichtlich für längere Zeit gesperrt. Davon betroffen ist auch der öffentliche Verkehr.
Im Einsatz stehen neben der Kantonspolizei Bern, die Feuerwehren Thierachern Regio und Thun mit rund 60 Personen, der Rettungsdienst und ein Care Team des Kantons Bern.
Update per 18.40 Uhr: DREI TOTE GEBORGEN
In Uebeschi im Berner Oberland sind nach einem Bauernhausbrand drei Personen tot aufgefunden worden. Eine Person wird weiterhin vermisst. Ein Leichtverletzter wurde ins Spital gebracht. Die Brandursache ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
Nach dem Brand in einem Bauernhaus in Uebeschi am Donnerstag, 3. April 2014, wurden im ausgebrannten Gebäude die sterblichen Überreste von drei Personen entdeckt. Die Identifikation der geborgenen sterblichen Überreste durch das Institut für Rechtsmedizin dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen. In dem Haus waren ein älteres Ehepaar und dessen erwachsener Enkel wohnhaft.
Die Meldung über den Brand ging bei der Kantonspolizei Bern kurz vor 03.00 Uhr ein. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, standen sowohl das Wohnhaus wie auch der angebaute Ökonomieteil in Vollbrand. Die Rettungskräfte trafen in der Nähe des betroffenen Bauernhauses auf eine weitere Person. Diese wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht, konnte dieses aber bereits wieder verlassen.
Zudem wurden im Haus die Überreste eines Hundes gefunden. Mehrere Schafe, die in einem angrenzenden Stall untergebracht waren, wurden von einem Veterinär untersucht und weisen keine gravierenden Verletzungen auf. Sie konnten in einem Stall in der Nähe untergebracht werden.
Durch das im Ökonomieteil gelagerte Heu gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Während des gesamten Einsatzes standen insgesamt rund 60 Angehörige der Feuerwehren Thierachern Regio und Thun im Einsatz. Vor Ort haben die Spezialisten des Dezernats für Brände und Explosionen die Arbeiten aufgenommen.
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