Oö: Erst Feuerwehr Rettungsgerät gestohlen, dann Knackversuch am Bankomat
Oberoesterreich: Mit einer mehr als ungewöhnlichen Methode haben unbekannte Täter in Oberösterreich gleich zwei Mal versucht, Bankomaten aufzubrechen: Sie verwendeten ein hydraulisches Rettungsgerät (Spreizer), die sie zuvor bei einer Feuerwehr gestohlen hatten. Allerdings vergeblich – sie mussten ohne Beute flüchten.
Bei einem Geldinstitut in Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf an der Krems) haben die verhinderten Bankomat-Knacker in der Nacht auf heute ihr Glück versucht. Sie drangen ins Foyer ein und begannen mit einer Flex den Geldautomaten aufzuschneiden – dann setzten sie auf schweres Gerät: mit einer hydraulischen Spreizzange wie dieser wollten sie an die Banknoten kommen. Das Werkzeug hatten sie bei einer Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Pettenbach gestohlen.
Die Polizei geht davon aus, dass es mindestens um drei Täter gehandelt hat und es waren ganz offensichtlich Profis. Die Überwachungskameras drehten sie zur Seite, sodass die Aufnahmen keine brauchbaren Hinweise lieferten. Allerdings schafften sie es nicht, die Geldkassette zu knacken.
Bereits in der gestrigen Nacht, 2. April 2014, mussten vermutlich dieselben Täter unverrichteter Dinge von einem Tatort abziehen: auch in Ried im Traunkreis scheiterten sie an den Sicherheitseinrichtungen des Geldautomaten. Beide Male konnten sie aber unerkannt entkommen.
