Wien: Auto schleudert gegen Fußgänger: ein Toter, eine eingeklemmte Person
Wien: Ein Fußgänger ist in der Nacht auf 6. April 2014 am Mariahilfer Gürtel von einem Auto gerammt und getötet worden. Laut Polizei war das Auto ins Schleudern geraten. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden schwerst verletzt. Laut Polizei war der Lenker alkoholisiert.

Um 1.57 Uhr verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet auf den Gehsteig und erfasste einen 52-jährigen Fußgänger, der bei der Ampel an der Ecke Innerer Gürtel/Gumpendorfer Straße wartete. Die Wiener Berufsrettung war mit 20 Sanitätern und Notärzten im Einsatz, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Unfallort.
Beifahrer musste aus Wrack befreit werden: Das Auto kappte bei dem Unfall zwei Lichtmasten. Einer der beiden Insassen war im Wrack eingeklemmt, und der Motorblock befand sich etwa fünf Meter entfernt. Um die Verunglückten zu retten, musste die Feuerwehr das Autowrack hinter der Motorhaube zur Gänze durchschneiden. Der 34-jährige Lenker erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sein 19-jähriger Beifahrer erlitt schwere Verletzungen.
„Der Fahrzeuglenker ist alkoholisiert gefahren“, sagte Polizeisprecherin Barbara Riehs. „Der Grund, warum das Fahrzeug ins Schleudern geriet, ist noch nicht bekannt. Das wird noch vom Unfallkommando genau geklärt werden, die Spuren wurden ja gesichert.“
