Brand

Sbg: Gefährlicher Großbrand in Wachsbetrieb in Bruck/G. -> Alarmstufe 4

Bruck an der Glocknerstraße (Sbg): Zu einem Brand in einem Gewerbebetrieb wurde die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße am 11. April 2014 kurz nach 9 Uhr vormittag alarmiert.

Nach kurzer Zeit rückte das erste Tanklöschfahrzeug zum naheliegenden Einsatzort aus. Einsatzleiter OFK BR Eder Franz, der als erstes am Einsatzort ankam löste umgehen Alarmstufe 2 aus da aus dem Brandobjekt eine massive Rauchentwicklung ersichtlich war sowie die Nähe zu einem direkt angrenzenden Wohngebäude eine große Gefahr darstellte. In weiterer Folge musste sogar die höchste Alarmstufe 4 ausgerufen werden.

In einem Wachs verarbeitenden Gewerbebetrieb, der Brucker Kerzenwelt, in der auch eine großflächige Ausstellungshalle untergebracht war, ist aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das sich binnen weniger Minuten auf das gesamte Gebäude ausgebreitet hat. Die grossen Mengen an gelagerten Wachs und hochbrennbaren Material stellten für die eingesetzten Feuerwehren eine große Gefahr dar. Ebenfalls gefährlich für die Einsatzkräfte war die direkt über dem Brandobjekt verlaufende Hochspannungsleitung die aus Sicherheitsgründen abgeschalten werden musste.

Bei dem umfassenden Löschangriff der Feuerwehr Bruck mit dem Löschzug St. Georgen, wurden auch die Feuerwehren aus Zell am See, Kaprun, Fusch und Saalfelden angefordert um eine Ausbreitung des Brandes auf ein großes Wohngebäude und die direkt angrenzende Straßenmeisterein Pinzgau zu verhindern. Polizei, Rotes Kreuz und Kräfte der AHP Verbund AG waren ebenfalls angefordert worden. Die Löschwasserversorgung wurde mittels Hydranten und einer Saugstelle in der Fuscher Ache sichergestellt.

Um das Lager mit großen Mengen an hochbrennbaren Material löschen zu können wurde das Löschunterstützungsfahrzeug der Feuerwehr Saalfelden angefordert das sich bei diesem Einsatz als hochwirksam erwies. Aufgrund der Bauweise des Gebäudes besteht akute Einsturzgefahr.

Gegen 13 Uhr konnte Brand aus gegeben und die ersten Kräfte konnten wieder in Heimatorte abrücken. die Feuerwehr Bruck ist noch bis ca 17 Uhr am Einsatzort um Nachlöscharbeiten durchzuführen und das Gebäude abzusperren.

Insgesamt waren hierbei 144 Mann mit 34 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

http://www.feuerwehrbruck.at/

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