D: Führerloses Kajak auf der Ruhr – Feuerwehr zwei Stunden im Einsatz
Hattingen (Deutschland): Am Dienstagabend, 3. Juni 2014, wurde der Feuerwehr ein führerloses Kajak auf der Ruhr in Höhe des Campingplatzes an der Tippelstraße gemeldet. Zunächst rückten die Hauptwache …
… und die freiwillige Einheit aus Niederwenigern zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde ein Rettungsboot zu Wasser gelassen. Gleichzeitig begannen Einsatzkräfte vom Leinpfad aus die Ruhr abzusuchen.

In Höhe der Schwimmbrücke wurde ein Beobachtungsposten installiert. Nach dem das führerlose Boot gesichtet wurde, verbrachten es die Einsatzkräfte an Land. Im weiteren Verlauf des Einsatzes meldeten Anwohner, dass sie am Nachmittag zwei Personen in diesem Boot auf der Ruhr gesehen haben. Aufgrund dieser Meldung wurden weitere Einheiten Feuerwehr aus Bredenscheid und Welper sowie das DLRG alarmiert.
Insgesamt wurde der Ruhrbereich vom Wehr am Campingplatz „Stolle“ bis hin zum Wehr zur Stadtgrenze an der Schwimmbrücke mit drei Booten abgesucht. „Um den größtmöglichen Sucherfolg zu erzielen wurden von den Booten zusätzlich Wärmebildkameras eingesetzt“, so Feuerwehrsprecher Jens Herkströter. Da nicht auszuschließen war, dass sich die nachmittags gesichteten Personen noch im Wasser befinden, mussten die Einsatzkräfte jede einzelne Buhne entlang der Ruhr absuchen.
Von der Landseite waren ebenfalls mehrere Einsatzkräfte auf dem gesamten Abschnitt unterwegs. Nach dem die Ruhr über mehrere Kilometer mehrfach ohne Ergebnis intensiv abgesucht wurde, beendeten die 55 Rettungskräfte ihren Einsatz nach über zwei Stunden um 0:25 Uhr.
