D: Bereits mehr als 3.400 Schadensorte nach Unwetter
Düsseldorf (D): 15. Juni 2014 – Die Einsatzkräfte sind auch am sechsten Tag nach dem Unwetter in Düsseldorf weiterhin damit beschäftigt, Gefahrenstellen innerhalb des gesamten Stadtgebietes zu beseitigen.
Die Aufräumarbeiten der Helfer schreiten ebenso gut voran. Rund 1.200 Frauen und Männer – bestehend aus Einsatzkräften und Helfern, sind täglich in der Landeshautstadt unterwegs, das Arbeitsergebnis ist bereist an vielen Orten deutlich zu sehen.
Aktuell listet der Einsatzleitrechner 3.429 gemeldete Schadensorte auf, davon konnten die Einsatzkräfte bereits 3.328 erledigen. Von den übrig gebliebenen 101 sind 16 Einsatzstellen heute in Bearbeitung. Zusätzlich bearbeitet die Bundeswehr im gesamten Stadtgebiet rund 100 weitere Schadensorte wo Gefahrenstellen vorliegen in eigener Abwicklung.
Arbeitsschwerpunkt der Feuerwehreinsatzleitung: Auch am Sonntag machen die Einsatzkräfte und Helfer keine Pause und arbeiten bis über ihre Leistungsgrenze hinaus. Heute fahren viele Erkundungsfahrzeuge der Feuerwehr durch das ganze Stadtgebiet und begutachten die Schadensorte. Dabei liegt der Fokus auf noch bestehende oder neue Gefahrenstellen, die beseitigt werden müssen. Die Bilanz wird anschließend im Einsatzleitrechner dokumentiert und nach Priorität in den Status der noch offenen oder in Bearbeitung befindlichen Schadensorte gesetzt.
Mit Hubarbeitsgeräten – darunter Drehleitern der Feuerwehren und Arbeitsbühnen von Privatunternehmen, beseitigten die Einsatzkräfte auch heute Gefahrenstellen an Bäumen oder Gebäuden. Die beiden Kompanien der Bundeswehr sind mit schweren Bergepanzern auf der Rennbahnstraße, Reichswaldallee und am Rotthäuser Weg tätig.
Im Stadtgebiet sind sechs Versorgungsstellen für die Einsatzeinheiten, Fahrzeuge und Geräte in Betrieb, um ein nahtloses Arbeiten zu ermöglichen. Das erspart längere Fahrzeiten zu den Standorten. Ebenfalls sind in enger Abstimmung mit dem Gartenamt sechs „Grünablagestellen“ im 24-Stundenbetrieb organisiert, wo Laub und Totholz zu einem schnelleren Abtransport gesammelt werden.
Die Feuerwehr Düsseldorf warnt wiederholt vor noch nicht gesicherten Gefahrenstellen im gesamten Stadtgebiet. Es können sich zum Beispiel auf Dächern und in Bäumen immer noch lose Bauteile oder Äste befinden, die jederzeit herabfallen können. Die Fuß- und Radwege sind noch nicht sicher. Das gilt auch für alle Parks, Waldwege und Kinderspielplätze sowie abgesperrte Bereiche, Dies sollen nicht betreten werden!

Wir danken allen Einsatzkräften sowie allen anderen Helfern – ob von beruflichen oder freiwilligen Einheiten und Organisationen und Firmen, den Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger, die tatkräftig mit anpacken. Auch die Versorgung mit Essen und Getränken vor Ort ist beispiellos. HERZLICHEN DANK!
