Deutschland: Eingeklemmte Person in Pkw nach Kollision mit Straßenbahn

Düsseldorf (Deutschland): Am frühen Nachmittag des 18. Juli 2014 kollidierte auf der Kaiserswerther Straße in Düsseldorf eine Straßenbahn mit einem Pkw. Der Fahrer des Kraftwagens wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Offensichtlich wollte der schwarze Skoda in Höhe des Aquazoos den eigenen Gleiskörper der Rheinbahn queren. Zu diesem Zeitpunkte näherte sich eine Bahn, die in die Fahrerseite des Pkw fuhr und den Wagen etwa 10 m mitschleifte. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren beide Fahrzeuge ineinander verkeilt und der 43jährige Pkw-Fahrer schwer verletzt im stark beschädigten Skoda eingeklemmt.

Nach Sicherung der Einsatzstelle verschafften sich die Einsatzkräfte einen Zugang ins Fahrzeuginnere, um am Eingeklemmten eine notärztliche Erstversorgung durchzuführen. Die anderen Feuerwehrleute trennten mit einem Druckluftkissen Bahn und Skoda voneinander und verschoben die Bahn rückwärts, um den nötigen Raum für die folgende technische Rettung zu gewährleisten. Hierfür war es erforderlich, Türen sowie Säulen an beiden Pkw-Seiten herauszutrennen und ein eingeklemmtes Bein mit einem hydraulichen Spreizer aus der zerbeulten Karosserie zu befreien, um schließlich den Verunfallten möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu heben.

Mit Notarztbegleitung kam der Verletzte ins Krankenhaus. Da es sich um einen reisenden US-Amerikaner handelte, erfolgte während der Befreiungsaktion der Informationsaustausch mit den Rettungsdienstkräften in englischer Sprache. Der Straßenbahnfahrer wurde zunächst ebenfalls von Feuerwehrkräften betreut, bis geschulte Kollegen der Rheinbahn eintrafen. Nach Schätzung des Einsatzleiter wird der Sachschaden bei etwa 25.000 € liegen. Zur Klärung des Unfallherganges setzte die Polizei ein besonderes Unfallaufnahmeteam ein.
