Technisch

Deutschland: Schwerölaustritt aus Schiff und Sprenggranatenfund in Hamburg

Hamburg (Deutschland): Gegen 17.50 Uhr des 22. Juli 2014 traten in Hamburg beim Bunkern an einem 90 Meter langem Schiff ca. 2.000l Schweröl aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren ca. 2.000m² Wasserfläche mit Schweröl verunreinigt.

Mit Hilfe eines Löschbootes konnte die Verunreinigung mit Ölschlängeln eingeschlängelt werden und somit eine weitere Ausbreitung gestoppt werden. Die fachgerechte Entsorgung des ausgetretenen Öl übernahm im Auftrag der Unteren Wasserbehörde eine Fachfirma. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

Sprenggranaten-Fund: Am frühen Nachmittag wurden drei 2-cm-Sprenggranaten gefunden und der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr alarmiert. Da die Granaten nicht transportsicher waren, entschloss sich der Sprengmeister zu einer Sprengung der Kampfmittel vor Ort. Hierfür musste ein Sperr- und Warnradius von 50m eingerichtet werden. Evakuierungen waren nicht erforderlich, da sich der Fundort auf einer Grünfläche befand. Um 14:53 Uhr wurden die drei Granaten erfolgreich gesprengt und alle Maßnahmen wieder zurückgenommen.

Berufsfeuerwehr Hamburg

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