Oö: Alkoholisierter Geisterfahrer tötet Geschwister auf der Westautobahn

Allhaming (Oö): Ein zehnjähriges Mädchen und ihr 21-jähriger Bruder sind in der Nacht auf den 30. Juli 2014 bei einem Geisterfahrerunfall auf der Westautobahn (A1) ums Leben gekommen. Drei Erwachsene sind zum Teil schwer verletzt. Nach ersten Informationen war der Geisterfahrer alkoholisiert.
Gegen 2.30 Uhr ist ein Geisterfahrer, ein Mann aus dem Bezirk Gmunden, ist auf der Westautobahn auf die Wiener Richtungsfahrbahn aufgefahren und mit einem richtig fahrenden Pkw aus Deutschland bei Allhaming (Bezirk Linz-Land) frontal zusammengestoßen, schilderte Klaus Scherleitner von der Landesverkehrsabteilung der Polizei.

In dem Wagen war laut Polizei eine Familie aus Deutschland unterwegs. Der Lenker und seine Beifahrerin wurden unbestimmten Grades verletzt. Die zehnjährige Tochter der Familie und ihr 21-jähriger Bruder kamen ums Leben.

Die Eltern der beiden wurden vom Kriseninterventionsteam betreut und in das im Klinikum Wels gebracht.

Der Geisterfahrer, der laut Polizei unverletzt blieb, war mit 1,4 Promille alkoholisiert. Die Westautobahn war in Fahrtrichtung Wien zwischen Sattledt und Allhaming bis 6.00 Uhr gesperrt.

Im Einsatz standen feuerwehrseitig die Freiwilligen Feuerwehren Sattledt und Steinhaus bei Wels.
