Technisch

D: Lokaler Starkregen -> Mehr als 120 Einsatzstellen

Düsseldorf (D): Am Samstagnachmittag den 2. August 2014 zog über die südlichen Stadtteile von Düsseldorf ein Gewitter mit Starkregen hinweg. Die Berufsfeuerwehr Düsseldorf musste zu unzähligen Einsätzen ausrücken.

Auf den Straßen staute sich das Wasser zum Teil über einen Meter hoch an. Der Verkehr kam in Teilen komplett zum Erliegen. Mehr als 100 Schadensmeldungen liefen im Sekundentakt über den Notruf 112 bei der Feuerwehr in der Leitstelle ein. Der Ausnahmezustand musste um 17 Uhr ausgerufen werden, um die Einsatzlage zu bewältigen. Die zusätzlichen Notrufabfrageplätze wurden durch Feuerwehrleute der Feuerwache Hüttenstraße besetzt. Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr sind bis gegen etwa 24 Uhr im Einsatz, um die Wasserschäden zu beseitigen. Verletzte gab es keine.

Der erste Notruf kam von der Straße Am Hackenbruch in Eller, Wasser lief dort in den Keller. Bereits vier Minuten zuvor meldete die Polizei über die feste Telefonleitung zur Feuerwehr, dass im Uni-Tunnel das Wasser nicht mehr durch den Kanal ablief, sondern die Gullydeckel und Schmutzfangeimer „hochgespült“ und vom Wasserdruck auf den Gehweg geschwemmt wurden. Der Verkehr war davon nicht betroffen. An 89 Schadenorten lief das Regenwasser in Kellerräume hinein – auch in ein Ladenlokal in Hellerhof lief Wasser in den Verkaufsraum. Daneben kamen Notrufe zu Wassereinbruch in drei Tiefgaragen. Bei den übrigen Schadensmeldungen waren Straßenunterführungen nicht mehr passierbar oder tiefer liegende Wohnungen betroffen. Vier Brandmeldeanlagen schlugen Alarm, die vermutlich durch elektrische Felder nach Blitzen ausgelöst hatten. in der Laubachstraße in Gerresheim schlug der Blitz in das Gebäude ein. Die hinzu gerufene Feuerwehr kontrollierte das Wohnhaus von innen und außen über eine Drehleiter, konnte aber keinen Schaden ausfindig machen. Der Ausnahmezustand konnte um 18.30 Uhr wieder aufgehoben werden.

http://www.feuerwehr-duesseldorf.de/

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