Brand

Deutschland: Mehrere Brände in der Nacht auf den 6.8.2014 in Düsseldorf

Düsseldorf (Deutschland): Ein Schreck während des Transportes von Stückgut ereilte einem LKW-Fahrer in den späten Abendstunden des 5. August 2014 auf der Autobahn 44 in Höhe des Flughafens. Der hintere Reifen seines großen Anhängers stand plötzlich während der Fahrt in Flammen.

Die Feuerwehr löschte den Containeranhänger – konnte die Zerstörung jedoch nicht mehr verhindern. Niemand wurde verletzt. Als der Fahrer in den Rückspiegel seines LKW blickte, sah er mit Schrecken den hinteren Reifen des Anhängers brennen. Geistesgegenwärtig lenkte er die Zugmaschine an den Standstreifen, koppelte den Containerauflieger ab und brachte die Zugmaschine in Sicherheit. Der Reifen, der sich während der Fahrt entzündete, sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Das Feuer griff noch vor dem Eintreffen Feuerwehr auf den Metallcontainer über. Dieser war randvoll mit Versandpaketen beladen. Die Feuerwache 5 von der Flughafenstraße, die sieben Minuten nach Alarm ankamen, löschten mit zwei C-Rohren das Feuer, konnten die Zerstörung der Pakete und des Containers aber nicht mehr verhindern.
Die brennenden LKW-Reifen verursachten stark dunklen Rauch. Auch wenn keine Gefahr bestand, war der Geruch von brennendem Gummi in den nördlichen Teilen der Stadt deutlich wahrnehmbar und einige besorgten Bürger riefen die Feuerwehrleistelle an. Während der Löscharbeiten war die Autobahn teilweise gesperrt. Nach rund einer Stunde rückten die zwölf Einsatzkräfte wieder ein.

Rauch im Treppenraum: In den späten Abendstunden des 5. August 2014 bemerkten Bewohner der siebten Etage in ihrem Treppenhaus Brandrauch und riefen die Feuerwehr. Ein kleiner Mülleimer, der unten im Hauseingang stand und in Brand geraten war, war die Ursache. Ein Schrecken, den die Anwohner erfuhren, da sie zunächst ihre Wohnungen nicht verlassen konnten. Die Feuerwehr lüftete zügig, es gab keine Verletzten. Ein kleiner Mülleimer reicht schon aus, um einen Treppenraum eines Mehrfamilienhauses zu verrauchen. Ein solcher war in den Abendstunden in Brand geraten. Der Rauch zog den Treppenflur entlang nach oben. Dort, in der siebten Etage bemerkten Bewohner als Erstes den stechend, riechenden Qualm und alarmierten die Feuerwehr. Sie selbst suchten Flucht auf ihren Balkon und warteten in Ruhe das Eintreffen der Feuerwehr ab.
Als die ersten Einsatzkräfte von der Feuerwache Frankfurter Straße ankamen, war der nur noch glimmende Papierkorb aus dem Treppenraum geschmissen worden, sodass kein weiterer Rauch hochzog. Die Retter beruhigten alle Bewohner und ein Atemschutztrupp kontrollierte den Treppenraum. Keine Personen befanden sich dort in Gefahr. Alle Wohnungen waren rauchfrei – die Feuerwehr blies Brandrauch aus dem Treppenraum mit einem Hochleistungslüfter und die Anwohner konnten wieder ihr Treppenhaus nutzen.
Aufgrund der ersten Meldung, dass ein Treppenraum in einem Mehrfamilienhaus verraucht sei, wurden zwei Löschzüge, ein Sonderfahrzeug, die freiwillige Feuerwehr Garath und drei Rettungdienstfahrzeuge alarmiert. Gleich nach der ersten Erkundung reduzierte der Einsatzleiter und nach rund einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

Brennende Mülltonnen: Im Abstand von nur einer halben Stunde gab es in der Nacht auf den 6. August 2014 gleich drei Brandstellen im Stadtteil Bilk. An drei in der Nähe gelegenen Stellen war jedes Mal Müll in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte den Unrat zügig ab. Um 03:13 Uhr alarmierte die Leitstelle das Löschfahrzeug der Feuerwache Hüttenstraße das erste Mal nach Bilk. Auf der Karolinger Straße brannte es an der Haltestelle. Der noch lodernde Mülleimer wurde durch die Wehrmänner rasch
gelöscht.
Keine zehn Minuten später rief die Leitstelle das Löschfahrzeug auf der Rückfahrt über den Einsatzfunk. Ein brennender Container auf der Suitbertusstraße war gemeldet worden. Nach nur zwei Minuten Fahrtzeit trafen die Einsatzkräfte dort ein. Ein Papiercontainer stand in Flammen. Mit einem Löschrohr erstickte die Feuerwehr die Flammen.
Um 03:40 Uhr der nächste Alarm für die Retter der Feuer- und Rettungswache Hüttenstraße. Man rief sie zur Himmelgeister Straße. Dort brannten zwei Mülltonnen und ein Fahrrad. Der Angriffstrupp setzte ein Löschrohr ein – das Feuer war in wenigen Minuten gelöscht.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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