Nö: Feuerwehr bewahrt ausgebüchste Kuh vor Ertrinkungstod

Freiland (Nö): Dramatische Szenen spielten sich Mittwochnachmittag, 3. September 2014, in Freiland ab. Eine ausgebüchste Kuh von einen Hohenberger Bauern wollte mehr von Freiland sehen und riss von der Weide in Freiland aus.
Als der Bauer sie wieder einfangen wollte, sprang sie in den Mühlbach der E-Werke Freiland und schwamm Richtung E-Werk. Um 16:37 Uhr wurde die Feuerwehr Freiland über die BAZ St.Pölten zu einer Tierrettung alarmiert. Kurz darauf rückten sie mit zwei Fahrzeugen und sechs Mann aus. Als sie eintraf, wurde von der Feuerwehr sofort der Verwalter für die E-Werke verständigt, der auch in kürzester Zeit eintraf. Ebenso die Feuerwehr Hohenberg mit ihrem Unimog, der einen Kran-Aufbau hat.

Als die Kuh nun beim E-Werk ankam, wurde sie vom Besitzer mit einer Arbeitsleine angebunden, damit sie wegen dem starken Sog vom Kraftwerk nicht untergeht und vom automatischen Rechen, der immer auf und ab geht, nicht erdrückt wird. Der E-Werk Verwalter senkte daraufhin den Wasserspiegel ab, damit die Feuerwehrleute und ein Nachbarsbauer in den Mühlbach konnten, um die Rundschlingen an der Kuh zu befestigen.

Anschließend wurde die Kuh mit dem Kran aus dem Bach gehoben und nach einer viertel Stunde stand sie wieder auf ihren eigenen Beinen und lächelte.
