Brand

Deutschland: Vom Kellerbrand zum 30 m Dachfeuer in Düsseldorf

Düsseldorf (Deutschland): Ein gemeldeter Kellerbrand entwickelte sich am 9. September 2014 in Düsseldorf zum Dachstuhlbrand. Vier Bewohner wurden vorsorglich in Düsseldorfer Krankenhäuser transportiert.

Um 04:11 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf ein Notruf, in dem ein Kellerbrand auf der Dorotheenstraße gemeldet wurde.Sofort wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen Behrenstraße und Hüttenstraße zum Schadensort geschickt. Die ersten Einsatzkräfte trafen schon nach fünf Minuten ein und haben sogleich unter Zuhilfenahme eines Löschrohres mit der Brandbekämpfung im Keller begonnen. Fast zeitgleich entwickelte sich im gleichen Gebäude ein Dachstuhlbrand, worauf der Zugführer weitere Einsatzkräfte nachforderte.

Über Drehleitern wurden zwei Personen von Balkonen gerettet, die sich vor dem Brandrauch in Sicherheit gebracht haben. Parallel hierzu wurden weitere Personen, zum Teil mit Fluchthauben über das Treppenhaus ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst zur weiteren Überprüfung übergeben. Nachdem die Rettung der Personen abgeschlossen war, wurde mit aller Entschlossenheit und 5 Löschrohren das Feuer bekämpft. Hiervon zwei Rohre über Drehleitern. Hierdurch konnte ein Übergreifen auf die Nachbargebäude erfolgreich verhindert werden.

Mit Hochleistungslüftern wurde der Brandrauch aus dem Treppenhaus geblasen. Im Laufe des Einsatzes wurden durch den Rettungsdienst, vorsorglich vier Personen, mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Düsseldorfer Krankenhäuser transportiert. Die restlichen Bewohner wurden, in einem Bus der Feuerwehr, vom Rettungsdienst betreut, da sie zunächst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Insgesamt war die Feuerwehr mit zwei Löschzügen, Sonderfahrzeugen und dem Rettungsdienst vor Ort. Die ca. 50 Einsatzkräfte waren bis 07:10 mit den Arbeiten zur Brandbekämpfung beschäftigt, eher der Einsatzleiter „Feuer aus“ meldete. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 09:15.

Da die Brandursache unklar blieb, hat der Einsatzleiter die Kriminalpolizei zur Einsatzstelle gerufen, um die Ursache zu klären. Durch die Stadtwerke wurden Strom-, Gas- und Wasserversorgung von den öffentlichen Netzen getrennt. Der Einsatzleiter schätzt den Gesamtschaden auf ca. 300.000 Euro. Durch den Einsatz wurde die Dorotheenstraße zeitweise komplett gesperrt. Auch der Straßenbahnverkehr wurde eingestellt.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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