Stmk: Hackschnitzelhaufen brannte – „Brand Aus“nach 50 Stunden
Deutschfeistritz (Stmk): 12. September 2014 – Was zu Beginn wie ein unspektakulärer Glimmbrand von Hackgut aussah, entwickelte sich in weiterer Folge zu einem wahren Löschmarathon der Feuerwehr. Erst nach drei Tagen und zwei Nächten durchgehendem Einsatz, konnte „Brand Aus“ gegeben werden.
Am Mittwoch-Morgen, dem 10. September 2014 geriet kurz vor 08:00 Uhr ein Hackschnitzelhaufen auf einem Betriebsgelände im Gemeindegebiet von Deutschfeistritz aus ungeklärter Ursache in Brand. Auf dem Betriebsgelände sind insgesamt mehrere Tausend Festmeter Holz gelagert, weshalb die Einsatzleitung kein Risiko einging und umgehend die Nachbarwehren aus Kleinstübing, Übelbach/Markt sowie die Teleskopbühne der BTF Sappi-Gratkorn nachalarmieren ließ.

Nach wenigen Stunden hatten die Feuerwehren den Brand soweit unter Kontrolle gebracht, dass die nachalarmierten Wehren einrücken konnten. Die FF Deutschfeistritz blieb mit zwei Löschgruppen vor Ort. Allerdings konnte zum Brandherd, welcher tief im Inneren des rund 5.000 m³ großen Haufens „schlummerte“, kein Zugang geschaffen werden.

Letztendlich blieb nur die eine Lösung übrig, den gesamten Haufen zu verlagern bzw. umzuschichten, weshalb Bagger und Lkws zur Einsatzstelle angefordert wurden. Ständig mussten aufflackernde Glutnester von der Feuerwehr abgelöscht werden. In den Nachtstunden war ein Arbeiten mit dem schweren Gerät zu gefährlich, weshalb durch die FF Deutschfeistritz und der FF Kleinstübing je eine Brandwache in der Nacht eingerichtet wurde.

Am dritten Einsatztag (Freitag, 12.09.2014) konnte die Feuerwehr nach mehr als 50 Stunden Löscheinsatz zu Mittag endlich „Brand Aus“ verkünden.

Das Schadensausmaß des Brandes ist laut Polizei zwar erheblich. Allerdings konnten die Einsatzkräfte das gelagerte Rundholz im Wert von mehr als 500.000 Euro retten.
