Deutschland: Gezündelt -> Feuer in der historischen Altstadt von Alsfeld
Alsfeld (Deutschland): Großalarm für die Feuerwehr in Alsfeld: Aus einem Fachwerkhaus in der historischen Altstadt schlugen am Mittwochabend, 15. Oktober 2014 Flammen.
Mit zahlreichen Kräften konnten die Feuerwehrleute den Brand in der Metzgergasse eindämmen. Wie Stadtbrandinspektor Michael Eilts vor Ort berichtete, konnten Brandschützer das Feuer im Inneren des Gebäudes unter Atemschutz rasch löschen.
Laut Polizeiangaben soll der 25-jährige Hausbewohner im Gebäude gezündelt haben, möglicherweise wurde ein Müllberg in Brand gesetzt. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und befragte Nachbarn. Der 25-Jährige war an der Brandstelle nicht anzutreffen, wurde aber wenig später in Alsfeld festgenommen.

Er selbst hatte bei dem Brand leichte Verletzungen infolge des Einatmens von Rauchgasen erlitten. „Nur dem raschen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass nicht noch benachbarte Häuser in Mitleidenschaft gezogen wurden und es zu einer Katastrophe kam“, so ein Polizeisprecher. Über die Sachschadenshöhe machte die Polizei noch keine Angaben, bezeichnete ihn aber als nicht unerheblich.

Die Nachlöscharbeiten werden laut Feuerwehrangaben noch die ganze Nacht andauern, da sich zahlreiche Glutnester im Fachwerk befinden. Die Einsatzkräfte mussten die Fassade teilweise mit einer Motorsäge entfernen, um zu löschen.

Neben den Alsfelder Stadtbrandinspektoren Michael Eilts und Carsten Schmidt war auch Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland vor Ort. Bereits im März musste die Feuerwehr zu dem Fachwerkhaus anrücken, da der Hausbewohner einen Wasserrohrbruch verursacht hatte.

Polizei-Meldung vom 20.03.2014: Eine Art Wasserrohrbruch führte am Donnerstagabend zu einem Feuerwehreinsatz in Alsfeld. Vermutlich der 24-jährige Bewohner eines Fachwerkhauses in der Metzgergasse zerstörte in seinem Bad mehrere Armaturen, sodass literweise Wasser ausströmte. Laut Polizeiangaben könnte der Zustand des „Wasserrohrbruchs“ bereits mehrere Tage angedauert haben.
Besorgte Anwohner alarmierten am Donnerstag schließlich Feuerwehr und Polizei, als das Wasser aus dem Haus in einen Kanal floss. „Klingeln und Klopfen führte zu keiner Antwort des Bewohners, sodass die Haustür aufgebrochen werden musste“, schilderte Stadtbrandinspektor Michael Eilts vor Ort. Ihm und seinen Kameraden bot sich ein Bild der Verwüstung, das komplette Fachwerkgebäude war aufgeweicht und drohte Einzustürzen. Völlig durchnässt brachten die Feuerwehrleute sich und den 24-Jährigen aus dem Haus, während kurzzeitig in der gesamten Straße das Wasser abgestellt wurde.
Wie Stadtbrandinspektor Michael Eilts schilderte, stellte die Feuerwehr in der Folge den Wasserhaupthahn des Hauses ab und sicherte das Gebäude gegen Betreten. Bauamt und Ordnungsamt wurden laut Feuerwehrangaben eingeschaltet, um über die Zukunft des Gebäudes zu Entscheiden. Die Feuerwehr Alsfeld war mir drei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrleuten unter der Leitung der Wehrführer Carsten Schmidt und Daniel Schäfer im Einsatz. Die Polizeibeamten vor Ort konnten den Bewohner nicht zum Sachverhalt befragen, da er offensichtlich von Drogen betäubt war.
