Deutschland: Giftiger Skorpion am Düsseldorfer Flughafen
Düsseldorf (D): Heute Morgen, 15. November 2014, entdeckten Zollbeamte einen Skorpion in einem zusammengerollten Palmenblatt. Die Urlauber hatten das Blatt als Erinnerung aus der Karibik mitgebracht.
Ein Reptilienexperte der Düsseldorfer Feuerwehr konnte das Tier vom Zoll übernehmen und wird es nun einer Auffangstation zukommen lassen. Der blinde Passagier im Gebäck zweier Urlauber sorgte für leichte Aufregung heute Morgen bei der Zollkontrolle. Die beiden Urlauber hatten sich als Erinnerung ein Palmenblatt mitgebracht. Das Blatt transportierten sie zusammengerollt in einer Plastiktüte. Als ein Zollbeamter das Gepäck kontrollierte, erschreckten die beiden die Urlauber und staunten nicht schlecht. Da tauchte plötzlich ein rund vier Zentimeter großer Skorpion aus dem zusammengerollten Palmenblatt auf. Wie das Tier ins Gepäck kommen konnte, wird wohl nicht mehr geklärt werden können. Die Düsseldorfer Feuerwehr entsendete einen Reptilienexperten. Nach erster Einschätzung handelt es sich um einen „kleinen dominikanischen Skorpion“ (Centruroides nitidus). Das Tier war bereits von den Zollbeamten in einer Schachtel sichergestellt. Der Feuerwehrmann nahm das Tier in seine Obhut. Der hellbraune, kleine Skorpion wird nun in eine Auffangstation gebracht.
Der „kleine dominikanische Skorpion“ kommt ausschließlich in der Dominikanischen Republik vor. Das sehr soziale Tier ist giftig, allerdings für einen erwachsenen Menschen nicht lebensgefährlich. Eine medizinische Versorgung ist erforderlich, da es zu Schmerzen, Kreislaufproblemen und neurologischen Erkrankungen kommen kann.
