Brand

D: Schnelles Eingreifen verhindert größeren Schaden durch Kaminbrand

Düsseldorf (Deutschland): In den frühen Morgenstunden des 16. November 2014 kam es zu einem Kaminbrand auf der Düsseldorfer Straße. Um 03:21 Uhr ging der Notruf in der Feuerwehrleitstelle ein.

Gemeldet wurde ein Kaminbrand. Sofort wurden durch die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwachen
Quirinstraße und Hüttenstraße zum Einsatzort entsandt.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurden sie durch die Bewohner empfangen und zu dem brennenden Kamin geführt. Der Einsatzleiter stellte fest, dass das Abgasrohr eines Ofens so heiß geworden war, dass schon Teile der Tapete am Kamin verbrannt waren. Die verbrannten Stellen konnten schnell mit einer sogenannten Kübelspritze abgelöscht werden. Um sicherzustellen, dass sich der Brand nicht weiter unter den Verkleidungen ausbreitet, ließ der Einsatzleiter den Kamin und die angrenzenden Zimmerdecken mit einer Wärmebildkamera kontrollieren. Hierzu mussten im weiteren Verlauf Teile der Deckenverkleidung und des Parketts auf dem Fußboden durch die Einsatzkräfte entfernt werden.

Als Fachmann wurde noch der Bezirksschornsteinfeger hinzugezogen, der ebenfalls den Kamin begutachtet hat. Da die Bewohner nach einer Party noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt waren, bemerkten sie schnell genug, den entstehenden Kaminbrand und konnten die Feuerwehr frühzeitig alarmieren. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für insgesamt achtzehn Feuerwehleute beendet. Verletzt wurde bei diesem Einsatz keiner. Der Einsatzleiter schätzt den Sachschaden auf ca. 10.000 Euro.

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