Brand

Deutschland: Brennender Kellerverschlag: Feuerwehr Düsseldorf rettet 7 Personen

Düsseldorf (Deutschland): Ein Kellerverschlag brannte in der Nacht auf den 28. November 2014 in einem Wohnhaus in Düsseldorf völlig aus. Die Feuerwehr rettete sieben Menschen aus dem Haus.

Ein Bewohner wurde durch den Rettungsdienst ambulant behandelt – die Weiteren konnten während des Einsatzes im Nachbarhaus unterkommen. Die Feuerwehr war fast drei Stunden im Einsatz.

Als die ersten Einsatzkräfte von der Feuerwache Werstener Feld fünf Minuten nach Alarmierung (03.17 Uhr) eintrafen, war der Treppenraum völlig verraucht. Der Brandrauch drang aus dem Keller in den Hausflur. Ein erster Angriffstrupp drang in den Flur und öffnete an höchster Stelle ein Fenster. Mit einem Hochleistungslüfter wurde frische Luft in den Treppenraum geblasen. Damit verhinderte die Feuerwehr, dass der gefährliche Rauch in die Wohnungen drang. Die Retter hielten den Treppenraum somit weiter rauchfrei. Einsatzkräfte führten sieben Bewohner aus ihren Wohnungen ins Freie, wo der Rettungsdienst die Menschen weiter versorgte. Ins Krankenhaus musste keiner transportiert werden. Rettungsdienstkräfte behandelten einen Bewohner im Rettungswagen, bevor auch er im Nachbarhaus bis zum Einsatzende verweilen konnte.

Parallel drangen Feuerwehrleute mit einem Löschrohr in den Keller vor. Bei „Null Sicht“ suchten sie nach dem Brandherd. Enorm hohe Temperaturen, bis zu 1.000 Grad Celsius
herrschten inzwischen im Untergeschoss des Wohnhauses. Erst nach einigen Minuten wurden sie fündig. In einem Verschlag brannte Gerümpel. Der Atemschutztrupp löschte das Feuer. Weiter galt es mehrere Glutnester abzulöschen, bevor der Brandrauch aus dem Keller geblasen werden konnte. Die Gummiisolierung der Elektroleitungen schmolz teilweise bei den hohen Temperaturen im Keller. Die Stadtwerke mussten den Strom und auch die Gaszufuhr abstellen.

Die Feuerwehr musste mehrere verschlossene Wohnungen öffnen, um sicherzugehen, dass niemand mehr darin befand. Dadurch konnte ausgeschlossen werden, dass tatsächlich kein Brandrauch in einzelne Wohnung gezogen war. Die Feuerwehr war mit 28 Einsatzkräften rund drei Stunden vor Ort. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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