Brand

Deutschland: Vollbrand einer Wohnung & Zimmerbrand in Düsseldorf

Düsseldorf (Deutschland): In den Nachtstunden auf den 6. Dezember 2014 kam es in der Stückerstraße in Düsseldorf zu einem Wohnungsbrand. Der Mieter konnte sich rechtzeitig aus der Wohnung entfernen. Ein Feuerwehrmann verletzte …

… sich leicht bei den Löscharbeiten.
Die alarmierten Kräfte der Feuerwache Münsterstraße und Behrenstraße hatten auf der Alarmfahrt Schwierigkeiten die Einsatzstelle zu erreichen, da falsch parkende Pkws in zweiter Reihe die notwendige Straßenbreite verringerten. Die Löscharbeiten zogen sich über einen längeren Zeitraum hin, da die Wohnung unverhältnismäßig vollgestellt war, und in Folge dessen über eine erhöhte Brandlast verfügte. Bei dem Löschangriff stürzte ein Feuerwehrmann und zog sich eine Kapselprellung an der Hand zu. Des Weiteren konnten sich auch die angrenzenden Mieter rechtzeitig aus dem Haus entfernen und wurden vom Rettungsdienst vorsorglich auf Brandgasintoxikation untersucht. Mit dem Einsatzende konnten diese wieder in ihre Wohnungen zurück. Der Sachschaden wird auf 30.000,- € geschätzt.

Zimmerbrand: Die defekte Elektrik eines Kühlschranks löste am Vormittag des 6. Dezember 2014 vermutlich einen Küchenbrand aus. Durch das schnelle Alarmieren der Feuerwehrleute konnte der Brand zeitnah gelöscht werden. Ein defekter Kühlschrank war der Grund eines Küchenbrandes, welcher zeitnah von den Mietern bemerkt wurde. Diese informierten telefonisch die Feuerwehr und entfernten sich aus der Wohnung. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute konnten schon der Feuerschein in der stark verrauchten Küche wahrgenommen werden. Der effektive Löschangriff verhinderte einen größeren Schaden. Da sich in der Küche eine Gastherme befand, wurde auch der Entstörungsdienst der Stadtwerke zur Einsatzstelle angefordert. Ein angrenzender Mieter wurde vorsorglich auf Brandgasintoxikation untersucht und konnte ohne erhöhtes Messergebnis entlassen werden. Der Sachschaden wird auf 15.000,-€ geschätzt.

Person von S-Bahn erfasst: Eine männliche Person mittleren Alters wurde in den Morgenstunden des 6. Dezember 2014 von der S-Bahn erfasst. Die Person befand sich vor dem Haltebereich der Bahn, jedoch innerhalb des Bahnhofbereiches. Trotz eines „sicheren“ Bereiches zwischen den Gleisen und dem Bahnsteig auf Gleisniveau, wurde die Person erfasst. Als die Feuerwehr mit dem Rettungsdienst eintraf, konnte der Notarzt nur noch den Tod der Person feststellen. Das Verletzungsmuster lässt darauf schließen, dass die Person sich auf der Gleisebene befand und durch den vorbeifahrenden Zug erfasst wurde. Der Lokführer wurde vom Rettungsdienstpersonal betreut und blieb vor Ort. Der Unfallhergang konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht geklärt werden. Die Einsatzstelle wurde an die Bundespolizei übergeben.

Berufsfeuerwehr Duesseldorf

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