Deutschland: Schwere Explosion beim Pfeife rauchen durch undichte Gasflasche

VISSELHÖFEDE (DEUTSCHLAND): Bei einer Gasexplosion im Nebengäude eines Wohnhauses in der Schwitscher Straße ist am Montagmittag ein 82-jähriger Visselhöveder schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der ältere Herr allein in dem Nebengebäude des Siedlungshauses befunden, als es zu der Verpuffung kam.

Bei einer Gasexplosion im Nebengäude eines Wohnhauses in der Schwitscher Straße ist am Montagmittag, 26. Jänner 2015, ein 82-jähriger Visselhöveder schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der ältere Herr allein in dem Nebengebäude des Siedlungshauses befunden, als es zu der Verpuffung kam. Durch die Wucht der Explosion stürzten Außenwände teilweise ein. Auch das Dach wurde beschädigt. Nachbarn konnten den Verletzten mit Motorsäge und Brecheisen durch eine Hintertür aus dem Gebäude befreien, bevor er von Rettungskräften ärztlich versorgt wurde. Mit schweren Brandverletzungen ist der 82-Jährige in eine Spezialklinik eingeliefert worden. Mehr als zwanzig Einsatzkräfte der Visselhöveder Feuerwehr waren zum Unglückort ausgerückt und hatten das Gebäude gesichert. Messung hatten ergeben, dass kein weiteres Gas ausgetreten war. Die Ursache des Unglücks liegt derzeit noch im Unklaren. Die Polizei spricht von einem erheblichen Gebäudeschaden.

Flasche undicht – Update per 29.1.2015

Brandexperten der Rotenburger Polizei sind bei ihren Ermittlungen zur Ursache der Gasexplosion am Montagmittag in der Schwitscher Straße fündig geworden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand haben sich mehrere Propangasflaschen im Nebengebäude des Hauses befunden. Die Beamten gehen davon aus, dass damit unsachgemäß gearbeitet worden ist. Nach Beendigung des Gebrauchs dürfte aus mindestens einer Flasche Gas ausgetreten sein, bis ein explosionsfähiges Gemisch in dem Raum entstanden ist. Der 82-Jährige Bewohner habe sich dort am Montag vermutlich eine Pfeife anstecken wollen. Dabei kam es zu der Verpuffung. Der Verletzte wurde nach dem Unglücksfall mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik in Hannover eingeliefert und sofort notoperiert. Er befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Der Schaden an dem Siedlungshaus beläuft sich nach Schätzungen auf 35.000 Euro. In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal auf die Gefährlichkeit unsachgemäß gelagerter Gasflaschen hin. Wie im vorliegeden Fall entstehe aber auch durch fahrlässigen Umgang mit Ventilen und Verschlüssen eine nicht zu unterschätzende Gefahr. "Überprüfen Sie in regelmäßigen Abstanden Verschlüsse, Ventile und wechseln Sie alte Schläuche, die zu den betriebenen Geräten führen, aus. Ein Gespräch mit dem Fachhändler lohnt sich in jedem Fall," empfiehlt Polzeisprecher Heiner van der Werp.

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