Neues, legoähnliches Stabilisierungssystem “Multiblox” für Absicherung von Fahrzeugen

Wer bei Multiblox Ähnlichkeiten zu seinem heimischen Lego-Baukasten entdeckt, liegt genau richtig. Das neue Stabilisierungssystem für Feuerwehr- und Rettungskräfte wurde nämlich tatsächlich vom beliebten Kinderspielzeug inspiriert. Dabei ist Multiblox alles andere als eine Spielerei.

Neues Stabilisierungssystem

Für Feuerwehr- und Rettungskräfte ist das neue Stabilisierungssystem eine mindestens genauso ernste Sache wie Lego für Kinder. Sein ausgeklügeltes System, die einfache Handhabung und die extreme Belastbarkeit sorgen für völlig neue Möglichkeiten bei der Absicherung von Unfallfahrzeugen.
Alles was man dafür benötigt, sind die Bausteine selbst. Werkzeug ist in der Regel nicht nötig, um Multiblox einzusetzen. Alle Teile des Systems sind mit Noppen beziehungsweise passgenauen Löchern versehen, sodass sie einfach aufeinandergestapelt werden können. Anders als bei Lego sind die Verbindungen aber nicht beliebig möglich, sondern die einzelnen Teile sind (beinahe) nur sinnvoll kombinierbar. Dadurch ergibt sich eine intuitive Handhabung, die Bedienfehler praktisch ausschließt. Überdies haben die Verbindungen so viel Spielraum, dass sie ohne jeden Druck ineinander gleiten.

Klare Vorteile bei Sicherheit und Belastbarkeit
Multiblox ist vorkonfektioniert, mit einem Griff ist das Stabilisierungssystem einsatzbereit. Der Anwender kann mit der Kombination aus Stufenkeil und Stabilisierungssystem stufenlos Höhen von 9,5 bis 23 cm unterbauen. Ist ein höheres Fahrzeug zu unterbauen, können beliebig viele Zusatzplatten beigelegt werden. Mit einem Satz Multiblox lassen sich zwei Abstützpunkte bis zu einer Höhe von 32 cm absichern. Schon mit zwei Sets kann in der Regel ein Auto rundum gesichert werden. Wie einfach und schnell das geht, zeigt ein Video auf Youtube (Suchbegriffe: Multiblox, Kügele). Dort wird ein handelsübliches Auto ohne jedes Werkzeug innerhalb weniger Minuten perfekt gesichert.
Neben der sehr einfachen und sicheren Handhabung überzeugt Multiblox insbesondere dadurch, dass keine Erschütterungen erzeugt werden. Verletzte Personen, die in einem Fahrzeug eingeklemmt sind, werden durch die Sicherungsmaßnahme also nicht beeinträchtigt. Ebenfalls vorteilhaft für die Rettung ist, dass Multiblox aus eigens entwickeltem, glasfaserverstärkten Kunststoff gefertigt wird und kaum nachgibt. Während andere Sicherungssysteme aus Holz oder PE-Kunststoff mehrere Zentimeter einsacken, sind es bei dem neuen Sicherungssystem bei einer Belastung von bis zu 40 Tonnen nur wenige Millimeter.

Von einem Feuerwehrmann erfunden
Ein wichtiges Plus für Rettungskräfte ist auch, dass die Keile von außen eingeschoben werden, sodass man nicht unter das noch ungesicherte Fahrzeug greifen muss. Da die Keile beinahe komplett im System verschwinden, ragen aus dem Multiblox keine Teile hervor, die zu einer gefährlichen Stolperfalle für die Rettungskräfte rund ums Auto werden könnten. Sollte zusätzlich der Einsatz eines hydraulischen Rettungsgeräts nötig sein, kann eine kleine Zusatzplatte als Druckplatte verwendet werden. Diese kann mit bis zu 14 Tonnen belastet werden.
Multiblox wurde von Rolf Reimer und Fabian Kügele erfunden. Multiblox wird jetzt exklusiv vom Feuerwehrspezialisten Dönges vertrieben und ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. Ein Set ist in einer FireBox Größe 1, in einer Kunststoffkiste oder lose im Karton ab 1.479,- Euro erhältlich und enthält die folgenden Komponenten:

  • 2 x Stabilisierungssystem
  • 2 x Stufenkeil
  • 2 x Antirutschmatte, klein
  • 4 x Verbinderplatte
  • 6 x Zusatzplatte, klein

Dönges Firmeninfo

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