Oö: Feuerwehr Wels rechnet bei guten Bedingungen mit starkem Insektenjahr 2016

WELS (OÖ): Die Feuerwehr Wels rechnet mit einem starken Insektenjahr 2016. Um bösen Überraschungen vorzubeugen sollten Hausbesitzer beim Frühjahrsputz auf Hohlräume achten und diese fachgerecht verschließen.

"Um das Ansiedeln von Wespen zu vermeiden, empfiehlt es sich Hohlräume fachgerecht zu verschließen. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich Wespen bevorzugt in Fassaden, in Rolllädenkästen, in Dachvorsprüngen sowie in der Dachuntersicht ansiedeln", so Benjamin Deutsch von der Feuerwehr Wels.  Sollten sich trotzdem Wespen an Gebäuden eingenistet haben und diese für den Menschen eine Bedrohung darstellen stehen Ihnen neben den gewerblichen Betrieben auch die Insektenteams der Welser Feuerwehr zur Verfügung (Anm. von Fireworld.at: und wohl auch jender vieler anderer Wehren). Im Vorjahr rückte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels zu 85 Insekteneinsätzen aus.
 

Wespen benötigen warme, trockene Witterung, um zu gedeihen

Das Wespenvolk stirbt in den Herbstmonaten aus, lediglich die Königinnen nisten sich zum Überwintern ein. Die Überlebenschance der Wespenköniginnen wurde durch den kurzen und eher milden Winter begünstigt. Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühjahr sind die Insekten bereits wieder aktiv. Damit Wespenvölker gedeihen muss in der Zeit des Nestbaus warme und trockene Witterung vorhanden sein. Wenn also der Sommer heiß und trocken wird, dann rechnet die Feuerwehr mit einem starken Insektenjahr.

Freiw. Feuerwehr der Stadt Wels

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