Nö: Katzen nach Wohnhausbrand mit Sauerstoff wiederbelebt

GERASDORF (NÖ): Um 14.15 Uhr wurde die Feuerwehr Gerasdorf am 23. April 2016 zu einem Wohnhausbrand in die Föhrenhainsiedlung alarmiert. Kurze Zeit späte rückte die Feuerwehr mit 17 Mann und vier Fahrzeugen (Kommandofahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Rüstlöschfahrzeug, Teleskopmastbühne) zu dem Brandeinsatz aus.

Am Einsatzort eingetroffen, ergab die Erkundung, dass sich keine Personen, aber noch einige Tiere in dem Haus befinden. Kurz nach dem Einmarsch des ersten Atemschutztrupps konnte der Brand im Bereich der Küche lokalisiert werden.

Der zweite Atemschutztrupp machte sich zeitgleich auf die Suche nach den vermissten Tieren. Von den Trupps konnten in Summe fünf Tiere aus dem Haus gebracht werden. Ein Hund, eine Katze und ein Papagei überlebten leider nicht. Zwei Katzen konnten mit Hilfe des Roten Kreuzes wiederbelebt und mit Sauerstoff versorgt werden. Da sich weder die Tierrettung noch Tierärzte bereit erklärten zur Einsatzstelle zu kommen und den Transport einer Katze zur veterinärmedizinischen Universitätsklinik durchzuführen, ordnete der Einsatzleiter HBI Alfred Kiesling den Transport mittels dem Kommandofahrzeug der FF Gerasdorf an. Die Katze wurde den Tierärzten in der Universitätsklinik übergeben.

Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind der FF Gerasdorf nicht bekannt. Nach zwei Stunden konnte die FF Gerasdorf wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Eine Nachuntersuchung durch die Feuerwehr wurde für 19.00 Uhr angesetzt.

FF Gerasdorf

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