Wien: Ausgedehnter Wohnungsbrand – schlafender Bewohner wurde durch das Feuer geweckt

WIEN: In Wien – Simmering war in der Nacht auf Sonntag, 24. April 2016, knapp nach halb sechs Uhr morgens, ein Brand in einem Mehrparteienwohnhaus ausgebrochen. Der im Schlafzimmer schlafende Bewohner wurde durch das ebenfalls im Schlafzimmer ausgebrochene Feuer geweckt und hatte noch erfolglos versucht, den Brand zu löschen. Angesichts der raschen Brand- und Rauchausbreitung musste von diesem die Flucht angetreten werden.

Bei der Ankunft der Berufsfeuerwehr Wien hatte sich der Brand bereits auf mehrere Räume der Wohnung ausgebreitet. Unter Atemschutz wurde eine Löschleitung zur Brandbekämpfung in die Brandwohnung vorgetragen. Parallel dazu wurde das Stiegenhaus auf Verrauchung und eventuell gefährdete Personen kontrolliert. Der im Stiegenhaus angetroffene Bewohner der Brandwohnung sowie weitere neun Personen wurden umgehend ins Freie gebracht und zur Versorgung bzw. Betreuung an den Katastrophenzug der Berufsrettung Wien übergeben.

Die Brandbekämpfung war aufgrund von beengten Platzverhältnissen durch Möbel und Hausratlagerungen entsprechend zeitaufwändig. Lagerungen und Brandgut mussten im erforderlichen Ausmaß aus der Wohnung ausgeräumt werden, um zu anderen Bereichen vordringen zu können. Nachdem der Brand abgelöscht werden konnte, wurde die Schadenswohnung im Zuge von Nachlöscharbeiten permanent mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Ableitung des Brandrauches aus der stark verrauchten Brandwohnung und dem Stiegenhaus wurde mit einem Hochleistungsbelüftungsgerät unterstützt.
Berufsfeuerwehr Wien

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