Nö: Heftige Gewitterfronten am 10. August 2017 sorgten vorläufig für knapp 100 Feuerwehr Einsätze alleine im Bezirk Baden

BEZIRK BADEN (NÖ): Nachdem auch für Donnerstagnachmittag am 10. August 2017 im Osten Österreichs einsetzender Starkregen, mit möglichen Hagel und Sturmböen erwartet wurde, so erfasste kurz vor 16 Uhr die erste massive Gewitterfront auch Teile des Bezirkes Baden. Kurz darauf standen dann bereits schon die ersten Feuerwehren im Unwettereinsatz.

Massive Niederschläge begleitet mit Sturmböen um die 100 km/h sorgten für Straßenüberflutungen, entwurzelnden mehrere Bäume, wobei einige auch auf geparkte Fahrzeuge oder Stromleitungen stürzten, rissen zahlreiche Gegenstände mit und fluteten Keller bzw. Gebäude. In manchen Gemeinden kam es dadurch sogar zu größeren Stromausfällen.

Kaum waren die meisten Einsätze abgearbeitet, so traf gegen 22 Uhr eine weitere, fast noch heftigere Gewitterzelle, über dem Bezirk Baden ein. Und wieder stürzten Bäume, Äste, über Fahr- und Gehwege, auf geparkte Fahrzeuge, oder erfassten Stromleitungen. Nun waren die Sturmböen so stark das sogar Dächer weggerissen wurden. Zum Beispiel in Trumau und Weigelsdorf. Auch Straßenüberflutungen sorgten für Behinderungen oder Wasser drang in Gebäuden ein. Bis in die heutigen frühen freitags Morgenstunden waren unzählige Freiwillige Feuerwehren im Bezirk Baden mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Zu einem Kellerbrand kam es in Weissenbach a. d Triesting, wobei eine Waschmaschine in Brand geriet. Witterungsbedingt mussten zu einigen Fahrzeugbergungen, Brandmelder Täuschungsalarme und Personenbefreiungen aus Liftkabinen, aufgrund von Stromausfällen ausgerückt werden.

Alleine zwischen Donnerstag 15:45 Uhr und dem heutigen Freitag dem 11. August 2017 um 05 Uhr mussten 29 Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Baden zu 97 Einsätzen ausrücken. Es standen dabei über 200 Feuerwehrleute teilweise im Dauereinsatz.

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