Stmk: 99 Mann und zwei Szenarien bei Alarmstufe-V-Übung in St. Lorenzen

Beim ersten Szenario kam es zu einer Staubexplosion auf dem Gelände  der Firma Magnolithe GesmbH wodurch es zu mehreren vermissten und verletzten Personen kam.

Unter schwerem Atemschutz drangen gleich mehrere Atemschutztrupps in das Innere der Firma vor um mit der Vermisstensuche zu beginnen, schildert Hauptbrandinspektor Wolfgang Findl, der diese schweißtreibende Übung ausgearbeitet hatte. Da sich verletzte Personen auf das Dach retten konnten, wurde diese über die Teleskopbühne und durch einen Höhenrettungstrupp in Sicherheit gebracht. Wenige Augenblicke, nach dem die ersten Trupps zur Menschenrettung vorgedrungen waren, kam der zweite Einsatzbefehl vom Einsatzleiter, Oberbrandinspektor Wolfgang Egger, für den technischen Zug.

Beim zweiten Szenario wurde neben der Brandbekämpfung der Schwerpunkt auf das Arbeiten mit den verschiedensten technischen Geräten wie Schere und Spreitzer, welche zum Beispiel für das herausschneiden eingeklemmter Personen verwendet wird, gelegt. Während ein Teil der Feuerwehrmänner mit der Suche nach den Opfern unter schwerem Atemschutz beschäftigt waren, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Personen zwischen einem Traktor und einem PKW der durch Schaulustige verursacht wurde. Mit schwerem Bergewerkzeug ausgerüstet wurden dabei ein Kleinkind und ein Erwachsener die im Fahrzeug eingeklemmt wurden von den Einsatzkräften aus dem Fahrzeug geschnitten.

Bei dieser Übung die einerseits den Umgang mit den hunderten Feuerwehrgerätschaften schult nahmen 99 Mann der Feuerwehr teil um für jegliche Situationen geschult zu sein und damit zu jeder Tages- und Nachtzeit Menschen und Tiere in Not zu helfen.  Brandrat Harald Pöchtrager, Abschnittsbrandinspektor Edmund Plöbst, Abschnittsbrandinspektor Wilfried Stocker und DI Zisser von der Firma Magnolithe besuchten die Übung und zeigten sich sichtlich stolz über die geleistet Arbeit.

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