Bayern: Kellerbrand im Batterieraum einer Sportanlage in München

MÜNCHEN (BAYERN): In einer Sportanlage in Ramersdorf-Perlach entstand am 16. April 2018 bei einem Kellerbrand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Gegen 20.30 Uhr wurde durch den Hausmeister der Sportanlage ein Notruf abgesetzt. Darin schilderte er eine deutlich wahrnehmbare Rauchentwicklung im Bereich der Sporthalle. Die Integrierte Leitstelle alarmierte einen Löschzug zum gemeldeten Objekt. Die Einsatzkräfte machten sich auf die Suche nach der Ursache der Rauchentwicklung.
Im Untergeschoss stellten die Feuerwehrkräfte einen Brand im Batterieraum fest. Sofort wurde mit dem Alarmstichwort „Kellerbrand“ ein zweiter Löschzug, der Inspektionsdienst sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr an die Einsatzstelle beordert. Das Feuer im Batterieraum wurde bekämpft und gleichzeitig wurden die großen Blockbatterien mit Wasser gekühlt. Nachdem das Feuer im Batterieraum gelöscht war, wurden die beschädigten Batterien in Wannen aus dem Keller gebracht. Zum Schutz der Einsatzkräfte, welche aufgrund der Batteriesäure in besonderer Schutzausrüstung im Einsatz waren, wurde ein Dekontaminationsplatz aufgebaut, um eventuell verunreinigte Einsatzkräfte schnellstmöglich zu reinigen. Bei diesem Einsatz gab es keine Verletzten.

Mehrere Brandstellen in Mehrfamilienhaus
In einem Mehrfamilienhaus in Laim wurde kurz nach Mitternacht am 17. April 2018 eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr München wurden in die Aindorferstraße beordert. Aus dem Keller des Mehrfamilienhauses war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Die Einsatzkräfte gingen mit Atemschutz zum Innenangriff vor. Zügig konnten mehrere kleinere Brandstellen lokalisiert und mit einem C-Rohr abgelöscht werden.
Alle Bewohner des Hauses waren bei Ankunft der Feuerwehr bereits selbstständig ins Freie geflüchtet. Eine Dame hat sich dabei eine Rauchgasintoxikation zugezogen und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Haus mittels Hochleistungslüfter belüftet. Der Schaden wird von der Feuerwehr auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Brandursache hat das Fachkommissariat der Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Berufsfeuerwehr München

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