Bayern: Gartenhüttenbrand konnte sich unbemerkt ausbreiten → sechs Rohre und DLK im Einsatz

INGOLSTADT (BAYERN): Aus aktuell noch ungeklärter Ursache waren am Nachmittag des 3. März 2019 in Ingolstadt ein Gartenhäuschen und ein Brennholzlager in Brand geraten. Offensichtlich war das Feuer über einen längeren Zeitraum nicht erkannt worden, so dass es ungehindert auf die Garage, vor allem aber auf die Fassade und die Dachkonstruktion des in geringem Abstand befindlichen Wohngebäudes übergreifen konnte.

Bemerkenswert ist daran, dass die Wohnungen im ersten Obergeschoß und im Dachgeschoß in reiner Holzbauweise errichtet sind, dadurch der Brand an der Fassade ausreichend „Nahrung“ fand und auch die Ausbreitung in die Dachkonstruktion ungewöhnlich weit fortgeschritten war.

Alarmiert durch zahlreiche eingehende Notrufe rückten der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr aus dem Stadtteil Gerolfing an und konnten durch den Einsatz von insgesamt sechs Strahlrohren und einer Drehleiter den Brand auf das beim Eintreffen angetroffene Maß begrenzen. Alle Bewohner (darunter auch ein Kleinkind) konnten bereits vorher das Gebäude verlassen und blieben unverletzt.

Glücklicherweise blieben alle drei Wohneinheiten trotz der fortgeschrittenen Brandzehrung soweit intakt, dass die Bewohner nach dem Einsatz wieder in das Gebäude „einziehen konnten“. Nicht zuletzt auch aufgrund des Engagements einer Elektrofachkraft aus den Reihen der Feuerwehr, die kurzerhand geschädigte Stromkreise abtrennte und dafür sorgte, dass Wohnungen und vor allem die Heizung wieder in Betrieb gehen konnten.

Im Einsatz waren 15 Beamte der Berufsfeuerwehr und rund 25 Einsatzkräfte der FF Gerolfing. Die FF Stadtmitte besetzte in der Zwischenzeit die Feuerwache und übernahm während dieser Zeit einen kleiner Verkehrsunfall in der Schoberstraße.

Berufsfeuerwehr Ingolstadt

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