Tirol: Flugzeug zerschellt in Leutasch am Berg → drei Tote

Die bei Alarmbestätigung via Funk angegebene Absturzstelle befindet sich im hochalpinen Gelände, dem sogenannten „Leutascher Platt“ nähe der Meilerhütte auf knapp 2300 Metern. Der Situation bedingt fahren die Kräfte der Feuerwehr Leutasch den Hubschrauberlandeplatz am Sportplatz an um dort auf das Eintreffen des Polizeihubschraubers „Libelle“ zu warten.

Bestätigter Absturz
Durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergrettung wird am Absprungplatz im Tal alles Notwendige für die weiteren Rettungsmaßnahmen vorbereitet. Der Rettungshubschrauber „Christophorus 1“ hat derweilen die Unglücksstelle überflogen: „bestätigter Absturz, Maschine in Brand!“, lautet die erste Rückmeldung der Crew. Nach dem Eintreffen der „Libelle“ folgt eine erste kurze Lagebesprechung. So wird entschieden, je Einsatzorganisation eine Kraft zur Unglücksstelle zu fliegen.

Trümmerfeld
Eine Vielzahl an Helfern befindet sich mittlerweile am Landeplatz und bleibt auf Bereitschaft, die Feuerwehr hat zudem eine Lageführung eingerichtet. Wenige Minuten nach Abflug der ersten Hilfskräfte zur Unglücksstelle wird eine weitere Rückmeldung abgesetzt. Folgend wird ein weiteres Feuerwehrmitglied mit Feuerlöschern eingeflogen, um den Brand zu löschen. Als schwierig erweist sich dabei die Funkverbindung ins Tal.
Die Absturzstelle am Berg gleicht einem Trümmerfeld. Alle Insassen des Kleinflugzeuges haben bei dem Unglück ihr Leben verloren. Die genaue Herkunft als auch die Anzahl der Insassen ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Von den Einsatzkräften können allerdings drei Tote festgestellt werden.


Einsatzende

Schließlich wird die Einsatzstelle von der Kriminalpolizei übernommen, die weiteren Helfer werden vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück ins Tal geflogen. Der Einsatz für die Feuerwehren gilt um 20:40 Uhr für beendet. Nach dem Einrücken ins Gerätehaus folgt eine erste Besprechung im kameradschaftlichen Kreise zur Verarbeitung der Ereignisse.
Die Polizei nimmt am Folgetag per 08:00 Uhr wieder die ermittlungstechnischen Arbeiten sowie die Bergung der Opfer auf.

Text:    BM Maximilian Neuner

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