Nö: Kohlenmonoxid-Alarm in Schwechat → Vater verhinderte Schlimmes

SCHWECHAT (NÖ): Am Nachmittag des 26.07.2019 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwechat zu einem Gasgebrechen in eine Schwechater Siedlung alarmiert.

Aufgrund von Umbauarbeiten am Übungsplatz des Feuerwehrhauses konnten das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Hubsteiger unverzüglich ausrücken. Am Einsatzort machte sich ein Bewohner eines Mehrparteienhauses, welcher präventiv schon alle Fenster geöffnet und seine vier Kinder in Sicherheit gebracht hatte, bemerkbar. Aufgrund der unklaren Angaben des Wohnungsbesitzers führte ein Atemschutztrupp mit Mehrgasmessgeräten in der Wohnung Messungen durch und konnte im Badezimmer im Bereich der Therme eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration feststellen.
Aufgrund dessen wurden die restlichen Wohnungen überprüft, in eine versperrte Wohnung konnte über ein gekipptes Fenster eingestiegen werden, zwei weitere Wohnungen musste gewaltsam geöffnet werden. Für diese Maßnahme wurde die Polizei Niederösterreich nachgefordert. Bis zum Eintreffen der Techniker der Wiener Netze wurde die Gaszuleitung abgesperrt und das komplette Haus mittels Überdruckbelüfter belüftet. Nach nochmaligen Messungen durch die Wiener Netze wurde bei der Therme der betroffenen Wohnung eine sehr hohe Konzentration von Kohlenmonoxid bestätigt.

Um einen Defekt des Rauchfangs auszuschließen, wurde ebenfalls der Inspektionsrauchfangkehrer der Berufsfeuerwehr Wien angefordert. Schlussendlich konnte nach mehrmaligen Messungen im gesamten Wohnhaus keine Gefährdung mehr festgestellt werden und die Einsatzstelle an die Techniker der Wiener Netze übergeben werden.

Freiw. Feuerwehr Schwechat

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