Schweiz: 53 m Mast bei Lüftungsschacht-Brand in Zürich eingesetzt

ZÜRICH (SCHWEIZ): Im Zürcher Kreis 1 ist am Montag, 25. November 2019, kurz vor Mittag ein Feuer im Dachbereich eines Gewerbegebäudes ausgebrochen. Als die Rettungskräfte eintrafen, stiegen Flammen und Rauch aus dem Kamin im Lüftungsschacht des Gebäudes auf. Mehrere Personen wurden evakuiert, es gab jedoch keine Verletzten.

Um 11.48 Uhr wurde die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich über den Notruf 118 wegen eines Brandes in einem Gewerbegebäude alarmiert. Betroffen war ein Gebäude an der Kasernenstraße, indem auch die Sihlpost untergebracht ist. Die sofort ausgerückte Berufsfeuerwehr traf wenige Minuten später am Einsatzort ein. Zu diesem Zeitpunkt sah man Flammen und Rauch aus dem Kamin im Lüftungsschacht der betroffenen Liegenschaft. Die Feuerwehr evakuierte in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich die Stockwerke 3 bis 6 des Gebäudes und sperrte das Gelände ab. Es gab keine verletzten Personen.

Gebäudehöhe erfordert Einsatz des Hubretters

Die Berufsfeuerwehr rückte mit einem großen Löschzug aus und entschied sich, aufgrund der Gebäudehöhe auch den Hubretter aufzubieten, der eine Arbeitshöhe von 53 m hat. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle und verhinderte ein Übergreifen des Feuers. Nach den abgeschlossenen Löscharbeiten öffnete die Feuerwehr den Lüftungsschacht rund um den Brandherd und suchte nach weiteren Glutnestern, um sicherzustellen, dass sich das Feuer später nicht wieder entzündet. Die Büros in der betroffenen Liegenschaft kamen nicht zu Schaden, weshalb das Gebäude um ca. 14.00 Uhr wieder freigegeben werden konnte.


Im Großaufgebot standen mehrere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich mit Rettungswagen und Notarzt sowie die Stadtpolizei Zürich. Die Milizfeuerwehr rückte zur Wachverstärkung ein. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich sowie durch Detektive der Stadtpolizei Zürich abgeklärt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

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