Stmk: Wieder Sturm in Deutschlandsberg → schwere Schäden

BEREICH DEUTSCHLANDSBERG (STMK): Bereits zum dritten Mal im Jahr 2020 richtete ein Sturm in der Nacht auf den 1. März 2020 Schäden im Bezirk Deutschlandsberg an. Zwölf Freiwillige Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes rückten in dieser Nacht bzw. am darauffolgenden Vormittag aus, um vorwiegend umgestürzte Bäume zu entfernen.

Los ging es ab 20.28 Uhr mit der ersten Alarmierung für die FF Kloster (Stadt Deutschlandsberg) zu einer durch einen Baum blockierten Straße. Sukzessive folgten die ganze Nacht weitere Alarmierungen, letztendlich waren bis zum 01.03. um 10.30 Uhr 28 Einsätze von zwölf Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg zu verzeichnen.

Stadt Deutschlandsberg am meisten betroffen

Am schwersten betroffen war diesmal die Stadt Deutschlandsberg und hier vor allem der Ortsteil Bad Gams bis in den Raum Stainz. Die örtlichen Freiwillige Feuerwehren sorgten hier dafür, dass die Straßen in der Nacht zum Teil zumindest einspurig befahrbar waren, zum Teil mussten die Arbeiten aber auch verschoben und das Ende des Sturms abgewartet und Straßen gesperrt werden, womit auch Ortsteile und einzelne Häuser zunächst von der Außenwelt abgeschnitten waren – diese sind inzwischen aber alle wieder erreichbar.

Ausmaß meist erst am Tag sichtbar

Am Vormittag des 01.03. wurden dann die Ausmaße der Schäden erst richtig sichtbar. In Gressenberg, Trahütten, und vor allem Deutschlandsberg, Bad Gams und Stainz gingen die Aufräumarbeiten weiter, zum Teil ist noch nicht absehbar, wann diese abgeschlossen werden können.

Teilweise sind hier Feuerwehrkameraden bereits mit ihren privaten Traktoren und Seilwinden im Einsatz, um die Aufräumarbeiten zu unterstützen und schneller voranzubringen.

Größtenteils gilt es verlegte Straßen frei zu bekommen, aber auch bei abgedeckten Dächern und gekappten Stromleitungen stehen die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden im Einsatz.

Im Einsatz standen bis 01.03. 10.30 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Kloster, Wildbach, Trahütten, Bad Gams, Hollenegg, Deutschlandsberg, Grünberg-Aichegg, Gressenberg, Schwanberg, Stainz, Eibiswald und Wald bei Stainz mit insgesamt 180 Mann.

Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg

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