Brand

D: Feuerwehr rettet zwei Personen aus ehemaliger Kfz-Werkstatt

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Um 21.30 Uhr des 3. Mai 2020 alarmierte die Leitstelle Düsseldorf zu einem Feuer in einer ehemaligen Kfz-Werkstatt. Der Anrufer meldete leichten Brandgeruch aus einem alten Verschlag wahrzunehmen, in dem sich um diese Uhrzeit in der Regel wohnungslose Personen aufhalten. Bei Eintreffen des ersten Löschzugs war von außen zwar Brandgeruch, jedoch kein Rauch festzustellen. Die ehemalige Kfz-Werkstatt war verschlossen, sodass sich die Kräfte der Feuerwehr erst mit Brechwerkzeugen Zugang zum Objekt verschaffen mussten.

Als zwei Feuerwehrmänner unter Atemschutz in das Gebäude eindringen konnten, stellten sie ein kleines Feuer fest sowie eine deutlich zu erkennenden Verrauchung in der gesamten Halle. Das Feuer konnte mit einem Kleinlöschgerät schnell gelöscht werden, jedoch mussten zuerst zwei Personen aus dem Bereich ins Freie verbracht und an den Rettungsdienst übergeben werden. Der Notarzt und die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes stellten bei der geretteten Frau und dem Mann aus der Halle eine erhöhte Kohlenmonoxid Konzentration in der Außatemluft fest, sodass beide Patienten in das Augusta Krankenhaus nach Rath transportiert werden mussten. Der Bereich wurde abschließend mit Überdrucklüftern gelüftet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Die Brandursache ist unklar. Die Feuerwehr weist jedoch darauf hin, dass selbst sehr sauber verbrennendes Feuer oder Glut in geschlossenen Räumen giftige Rauchgase entwickelt und im schlimmsten Falle bis zum Tod führen kann.

Eingesetzt wurden circa 30 Kräfte der Feuerwache Münsterstraße, Flughafenstraße, Posener Straße, Hüttenstraße sowie der Leitstelle. Der Einsatz endete nach circa 45 Minuten mit der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von circa 500,- Euro.

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