Schweiz: Fünf Leichtverletzte bei Wohnhaus-Dachstuhlfeuer

FREIENSTEIN-TEUFEN (SCHWEIZ): Kurz nach 5 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich am 27. Mai 2020 die Meldung ein, wonach es in einem Wohnhaus brennen würde.

Beim Eintreffen der sofort ausgerückten Feuerwehr hatten sich vier der insgesamt elf Bewohner selbstständig ins Freie retten können. Die restlichen sieben Personen mussten von Rettungskräften via Leitern aus dem Gebäude evakuiert werden. Fünf Personen wurden zur Kontrolle wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung mit Rettungswagen in Spitäler gefahren. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.

Die Brandursache ist zurzeit unbekannt. Sie wird durch Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Winterthur-Unterland, abgeklärt. Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren Embrachertal, unterstützt durch die Stützpunktfeuerwehren Bülach und Kloten, Schutz & Rettung Zürich mit zwei Rettungs- und einem Grossraumrettungswagen, zwei Rettungswagen des Spitals Bülach, ein Notarzt, der zuständige Staatsanwalt, Vertreter der Kantonalen Gebäudeversicherung GVZ, ein Baustatiker, der Sicherheitsvorstand der Gemeinde Freienstein-Teufen, ein Vertreter des Zivilschutzes sowie ein Sachverständiger des AWEL im Einsatz.

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