D: Ein Todesopfer bei Brand in Asylunterkunft in Fredenbeck

FREDENBECK (DEUTSCHLAND): Um 01:31 Uhr des 19. Juni 2020 wurden die Ortsfeuerwehren Wedel, Deinste und Fredenbeck mit dem Stichwort “Feuer Mittel” (Feuer in Wohngebäude) nach Fredenbeck alarmiert. Hier sollte laut Alarmierungstext ein Busch an der dortigen Asylunterkunft brennen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Lage schlimmer als zuerst angenommen dar. Im Keller der Asylunterkunft war ein Brand ausgebrochen. Auf Grund der geänderten Lage wurden kurze Zeit später die Ortsfeuerwehr Kutenholz, die ELW Gruppe der Samtgemeinde Fredenbeck sowie das Tanklöschfahrzeug aus Mulsum alarmiert. Da zunächst nicht gesagt wurden konnte, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden, alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Stade außerdem “Massenanfall von Verletzten” für den Rettungsdienst. So wurden insgesamt acht Rettungswagen, zwei Notärzte sowie die organisatorischen Leiter Rettungsdienst zu der Einsatzstelle alarmiert.

Durch mehrere Trupps unter Atemschutz wurde das Gebäude abgesucht. Dabei wurde eine reanimationspflichtige Person gefunden, die im weiteren Einsatzverlauf verstorben ist. Die restlichen Bewohner der Asylunterkunft wurden vor Ort durch die Notärzte untersucht, glücklicherweise blieben sie bei diesem Brand unverletzt.

Die Feuerwehr war mit ca. 80 ehrenamtlichen Einsatzkräften bis ca. 5 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt. Neben der Feuerwehr waren ca. 35 Einsatzkräfte vom Rettungsdienst, der Polizei sowie der DRK Bereitschaften im Einsatz.

Eine Aussage zur Schadenhöhe und der Brandursache kann die Feuerwehr zum aktuellen Zeitpunkt nicht tätigen. Dies ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlung.

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