Oö: Schwierige Autobergung bei starker Strömung aus dem Inn dauerte 13 Stunden

KIRCHDORF AM INN (OÖ): Am 23. Juni 2020 wurden die Feuerwehren Katzenberg und Kirchdorf am Inn zu einer Fahrzeugbergung in Katzenbergleithen alarmiert. Ein Fahrzeug eines Fischers setzte sich gegen 03.45 Uhr aus unbekannter Ursache in Bewegung und rollte in den Inn.

Der Mann konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und ans Ufer schwimmen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Auto schon vollständig im Inn versunken. Zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren wurden die Feuerwehr Ried i.I. mit der Tauchergruppe und dem Kran Ried sowie die Feuerwehr Obernberg mit Boot alarmiert.

Weiters wurde die Tauchergruppe der Feuerwehr Schärding und im Laufe des Vormittags auch die Feuerwehr St. Peter am Hart alarmiert. Diese konnte mit Hilfe eines Sonars die genaue Position des versunkenen Fahrzeuges feststellen.

Die Bergung gestaltete sich sehr aufwendig, da an der Unglücksstelle eine starke Strömung herrschte. Dies erschwerte die Arbeit für die eingesetzten Taucher enorm.

Nach mehreren Stunden und Tauchgängen gelang es den Tauchern, die Hebeballons am Fahrzeug anzubringen.

Mit Unterstützung des leistungsstarken Bootes der Feuerwehr Reichersberg konnte das Fahrzeug in Reichweite der Seilwinde und in Folge des Krans geschleppt werden.

Nach über 13 Stunden konnte das Fahrzeug mithilfe des Krans der Feuerwehr Ried aus dem Inn geborgen werden. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit bei unseren Kameraden der Feuerwehren Kirchdorf am Inn, Ried im Innkreis, Obernberg am Inn, Schärding am Inn, St. Peter am Hart und Reichersberg, sowie für die Unterstützung beim BFK Ried.

Freiw. Feuerwehr Katzenberg

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