D: Heiße Häusln → Brennende Dixi-Klos erfassen Gerüst-Schutznetz bis ins 5. OG

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am Nachmittag des 14. Juli 2020 wurde die Feuerwehr Düsseldorf zu zwei brennenden mobilen Toiletten, sogenannte “Dixi-Toiletten” gerufen. Die beiden Toiletten brannten in voller Ausdehnung, als die Feuerwehr eintraf. Das Feuer war bereits auf das Schutznetz eines Baugerüstes übergegangen. Leitungen einer vor dem Gerüst abgestellten mobilen Heizungsanlage waren durch die Wärme ebenfalls schon geschmolzen.

Um 17:37 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf darüber informiert, daß an einer Baustelle auf der Bilker Allee ein Anhänger brennt. Der Leitstellendisponent alarmierte umgehend ein Löschfahrzeug der Wache Quirinstraße, das gerade auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz in der Nähe war.

Fünf Minuten später waren die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, sofort erkannte der Gruppenführer den Ernst der Lage und forderte Unterstützung an. Die Besatzung des Löschfahrzeugs nahm ein C-Rohr vor und konnte somit eine weitere Brandausbreitung von den brennenden Dixi-Toiletten auf den unmittelbar daneben stehenden Anhänger mit einer mobilen Heizungsanlage verhindern. Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf alarmierte ein weiteres Löschfahrzeug und einen Führungsdienst hinzu, die nach kurzer Zeit eintrafen. Von den Einsatzkräften des zweiten Löschfahrzeugs wurden parallel zu den Löschmaßnahmen die anliegenden Wohnungen der beiden eingerüsteten Häuser auf Rauch kontrolliert. Dort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Die Wohnungen waren alle rauchfrei.

Das Schutznetz eines vor den Häusern aufgebauten Gerüstes war bis in die Höhe des 5. Obergeschosses weggebrannt. Durch die Wärmeentwicklung waren die Rolladenkästen der Wohnungen bis zum 1. Obergeschoß geschmolzen. Die Leitungen eines vor den Häusern abgestellten Anhängers mit einer mobilen Heizungsanlage waren ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Personen kamen bei diesem Einsatz
nicht zu Schaden. Der Einsatzleiter schätzt den entstandenen Schaden auf circa 5.000,00 EUR. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die 14 Kräfte der Feuerwehr beendet.

Feuerwehr Düsseldorf

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