Stmk: Dachstuhl-Großbrand bei bekanntem Weingut aus dem 17. Jhd. an der südsteirischen Weinstraße

RATSCH AN DER WEINSTRASSE (STMK): Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Freiw. Feuerwehr der Stadt Leibnitz am 14. Juli 2020 mit der Drehleiter auf die Weinstraße alarmiert. Das Gebäude wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Großeinsatz an der südsteirischen Weinstraße! Zur Mittagszeit des 14. Juli brach aus bisher unbekannter Ursache auf einem bekannten Weingut aus dem 17. Jahrhundert ein Brand aus, welcher sich auf den gesamten Dachstuhl ausbreitete. Direkt nach Eintreffen der zuständigen Feuerwehr Ratsch löste diese Abschnittsalarm aus und forderte zusätzlich die Drehleiter der FF Leibnitz an. Mehrere Feuerwehren waren bei Ankunft der Drehleiter bereits mit der Brandbekämpfung von außen beschäftigt. Nach richtiger Positionierung und der Herstellung einer ausreichenden Wasserversorgung begannen die Leibnitzer Kameraden unter schwerem Atemschutz umgehend mit den
Löscharbeiten von oben.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits auf eine Länge von rund 20 Metern ausgebreitet, welches gleich von mehreren Seiten bekämpft wurde. Ein anderer Teil der eingesetzten Einsatzkräfte konnte zur selben Zeit ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarobjekte glücklicherweise verhindern. Nachdem der Brand mehr und mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte, war es den Einsatzkräfte nach und nach möglich, das Feuer auch per Innenangriff zu bekämpfen.

Das Atemluftfahrzeug der Feuerwehr Leibnitz wurde im Zuge des Einsatzes ebenso zur Unterstützung angefordert, um direkt vor Ort die verbrauchten Atemluftflaschen wieder zu befüllen und einen erneuten Einsatz zu ermöglichen. Nach rund zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle, woraufhin mit Wärmebildkameras die Nachlöscharbeiten durchgeführt wurden.

Das Gebäude wurde beim Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen, Menschen kamen keine zu Schaden. Insgesamt standen etwa 100 Kräfte im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr der Stadt Leibnitz

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Meldung der Polizei zur Ursachenermittlung

Die Brandursachenermittlungen durch Beamte des Landeskriminalamtes und einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung ergaben, dass der Brand durch eine schadhafte Fritteuse seinen Ausgang genommen hat.Durch einen Defekt bei der Schalteinrichtung kam es zu einer Überhitzung des in der Fritteuse befindlichen Speiseöls, wodurch dieses entzündet wurde.Der Schaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Euro.

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