Schweiz: Kerze sorgt für ausgedehnten Heckenbrand → Anwohner löschen mit Gartenschläuchen

HÜNENBERG (SCHWEIZ): In der Nacht auf den 15. Juli 2020 ist in einem Wohnquartier eine Hecke in Brand geraten. Anwohner alarmierten die Feuerwehr und begannen mit den Löscharbeiten. Dadurch konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden.  

Kurz nach 03:30 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass an der Rigistraße in Hünenberg eine Hecke brenne. Die Bewohner der Liegenschaft, die durch einen Nachbarn geweckt und auf das Feuer aufmerksam gemacht wurden, versuchten das Feuer mit Gartenschläuchen selbstständig zu löschen. Die Hecke brannte dennoch auf einer Länge von rund 30 Meter nieder und musste von der mittlerweile alarmierten Feuerwehr Hünenberg ganz gelöscht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte dank dem Einsatz der Privatperson sowie der Feuerwehr verhindert werden. Durch ein offenes Fenster drang jedoch Rauch ins Haus ein, weshalb im Inneren ebenfalls ein Schaden entstand. Die Liegenschaft ist aber weiterhin bewohnbar.

Drei Personen wurden vom Rettungsdienst Zug auf gesundheitliche Beeinträchtigungen untersucht. Verletzt wurde jedoch niemand. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen wurde das Feuer durch eine brennende Kerze ausgelöst. Diese befand sich in einem laternenähnlichen Gestell aus Holz und stand in unmittelbarer Nähe zur Hecke. Im Einsatz standen rund 60 Angehörige der Feuerwehr Hünenberg sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei

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