Gemeinsam das Corona-Virus stoppen → Videodreh Rotes Kreuz und Feuerwehr in Oö

ÖSTERREICH / OBERÖSTERREICH: In Kooperation zwischen dem Oö. Landes-Feuerwehrverband mit dem Roten Kreuz Oberösterreich fand am 22. Juli 2020 am Ausbildungsgelände in Linz ein Videodreh zur Bewerbung der Stopp-Corona-App statt. Anhand einer speziellen Brennpaste wurde der Begriff Covid-19 in Flammen gesetzt und per Feuerlöscher abgelöscht. Damit soll symbolisch zum Ausdruck gebracht werden, dass auch die Feuerwehr das Rote Kreuz im Bedarfsfall unterstützt, um der Pandemie Einhalt zu bieten.

Die Bilder entstanden begleitend während der Produktion des Filmspots.

Die Verbreitung des Corona-Virus bestmöglich einzudämmen ist das Gebot der Stunde. Die Stopp Corona-App des Roten Kreuzes hilft, Infektionsketten zu unterbrechen und warnt automatisch Menschen, die in den vergangenen Tagen mit einem möglichen oder tatsächlichen Covid19-Patienten Kontakt hatten. Sie ist kostenlos und trägt dazu bei, dass sich weniger Menschen mit dem Virus anstecken. Darauf machen Rotes Kreuz und Bundesfeuerwehrverband in einer gemeinsamen Aktion aufmerksam.

„Nur gemeinsam können wir ein Wiederaufflammen flächendeckender Corona Virus-Infektionen bestmöglich verhindern“, sind sich Landesrettungskommandant Reinhard Schmidt und Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer einig. Aus diesem Grund bündelten die größten Freiwilligenorganisationen ihre Kräfte, um die Stopp Corona-App des Roten Kreuzes zu bewerben.

Die Uniform schütze nicht vor dem Virus, so Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer gegenüber dem ORF Oberösterreich. „Da müssen wir alle zusammenhelfen, alles zu tun, damit wir uns gegenseitig schützen.“ Abstand zu halten, sei im Einsatzfall für Sanitäter und Feuerwehrleute nicht immer möglich. Deshalb rufen Rotes Kreuz und Feuerwehr gemeinsam dazu auf, sich an die Maßnahmen zu halten – und die „Stopp Corona“-App zu nutzen.

Die App ist ein effizientes Instrument, um die Verbreitung des Corona Virus bestmöglich einzudämmen. Sie zu installieren kostet nur eine Minute Zeit. Wenn genug Menschen die App nutzen, profitieren alle: Die Stopp Corona-App unterbricht Infektionsketten, sichert Arbeitsplätze und rettet Leben.

„Wir haben natürlich diese App auch für den Eigenschutz unserer Mitarbeiter vorgesehen. Die Kolleginnen und Kollegen sind dringend gebeten, diese App selbst zu installieren und auch anzuwenden. Die sitzen ja auch gemeinsam in einem Fahrzeug, haben natürlich die entsprechenden Auflagen, wie Mund-Nasen-Schutz zu tragen, aber das kann gerade beim intensiven Arbeiten auch immer wieder vorkommen, dass man, wenn man mit einem Schwerverletzten hantiert, den Abstand nicht zueinander einhalten kann“, so Landesrettungskommandant Reinhard Schmidt.
Carmen Breitwieser vom Krisenstab des Landes Oberösterreich betonte in einem Gespräch in der Sendung „Oberösterreich heute“, dass die persönlichen Daten der Stopp-Corona-App-User geschützt sind. Vor allem aber werde das Contact-Tracing durch die App „deutlich erleichtert“.

Mehr dazu unter www.stopp-corona.at

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