Bayern: Feuerwehr zu betagtem Graskarpfen in Notlage alarmiert

MÜNCHEN (BAYERN): Am Dienstag, 25. August 2020, ist ein Fisch im Hachinger Bach in Not geraten und wurde von der Feuerwehr München gerettet. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der Trockenheit kommt es derzeit vor, dass Bäche und Seen einen niedrigen Wasserstand haben. Dies ist auch im Harlachinger Bach, in der Nähe des Adolf-Baeyer-Damms der Fall.

Anwohner bemerkten am Dienstagvormittag, dass ein Fisch im Niedrigwasser heftig herumschlug und nur noch zum Teil mit Wasser bedeckt war. Sie baten daraufhin die Feuerwehr um Hilfe. Das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwache Riem fing den Fisch ein und transportierte ihn in einem großen Bottich zur Feuerwache. Um die Art eindeutig bestimmen zu können, wurde nicht nur ein Kollege mit Angelschein zu Rate gezogen, sondern auch das Jagd- und Fischeimuseum um eine Einschätzung gebeten. Nun stand zweifelsfrei fest: Es handelt sich um einen betagten Graskarpfen. Da diese Tiere aber nicht als heimisch gelten, wurde er im Anschluss im hauseigenen Zierteich, der sich um die Feuerwache schlängelt, eingesetzt. Hier kann er nun beruhigt sein Leben mit anderen Karpfen genießen.

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